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Wie vernagelt Palladium und die 800er Marke

20.04.2017, 12:53  |  1667   |   |   

Der entscheidende Schritt blieb Palladium (wieder einmal) versagt. Das Edelmetall schaffte es auch kürzlich nicht, sich dauerhaft oberhalb von 800 US-Dollar festzusetzen. Der Versuch war vielversprechend, doch die Nachhaltigkeit blieb letztendlich aus. 

Aktuell notiert das Edelmetall bei 790 US-Dollar und damit inmitten der neutralen Zone. Trotz der jüngsten Schwäche besitzt Palladium aus unserer Sicht weiterhin sehr gute Chancen, sich endlich entscheidend über die 800er Marke abzusetzen. 

Das fundamentale Umfeld bietet Palladium unverändert alle Möglichkeiten, seine Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. In den letzten Monaten führte Palladium ja bereits das „Edelmetallfeld“ an und verzeichnete eine ganz starke Aufwärtsbewegung. Wir hatten es in unserer gestrigen Gold-Analyse bereits angerissen und darauf verwiesen, dass der schwache US-Dollar sich in den nächsten Tagen zu einem wichtigen Antriebsfaktor für die Edelmetalle entwickeln könnte. Der US-Dollar verliert aktuell an den Devisenmärkten gegen Euro, Britisches Pfund und - das ist besonders wichtig - gegen den Yen.  Von daher stufen wir die aktuelle Verschnaufpause bei Gold, Silber & Co. auch als temporäres Ereignis ein und als Zwischenstation auf dem weiteren Weg nach oben

Aber es hilft jedoch nichts. Um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen, müssen die 800 US-Dollar und das vorherige Bewegungshoch bei 815 US-Dollar endgültig aus dem Weg geräumt werden. Aktuell stehen die 785 US-Dollar und damit das Bewegungstief des vorherigen Rücksetzers (orange dargestellt) im Fokus. Sie sollten nun nicht mehr signifikant unterschritten werden, um nicht doch noch das Tor in Richtung 740 US-Dollar zu öffnen. Ein darüber hinausgehendes Abwärtspotential sehen wir nicht. Unser übergeordnetes Kursziel setzen wir weiterhin bei 1.000 US-Dollar an. Zuvor wartet noch im Bereich von 900 US-Dollar ein vorgelagerter Widerstand. Kurzum: Trotz des kleinen Schwächeanfalls ist Palladium weiterhin am Drücker. Das Aufwärtsszenario ist unserer Einschätzung nach unverändert intakt.


 

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