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Euro könnte massiv abwerten - Palladium erreicht neue hochs

Nachrichtenquelle: MiningScout
21.04.2017, 18:49  |  492   |   |   
Die britische Premierministerin Theresa May hatte diese Woche Neuwahlen für das Vereinigte Königreich angekündigt. Dabei betonte sie, dass es vom Brexit kein Zurück gäbe. Sie wolle den Briten aber die Chance lassen, noch vor Beginn der Austrittsverhandlungen neu zu wählen. Der Brexit ist eine Absage an eine politische EU, jedoch nicht an gemeinsamen Freihandel in Europa. Es bleibt die Sorge der Marktteilnehmer, Frankreich könnte dem britischen Beispiel folgen und aus der EU austreten sowie die EWU verlassen. Bei einem Sieg der Front National unter Le Pen bei den an diesem Wochenende bevorstehenden Wahlen wäre dieses Szenario durchaus möglich. Auch wenn Le Pen einen „Nationalen Aufstand“ gegen den radikalen Islam verspricht und die Grenzen wieder sichern will, damit „Terroristen nicht wie Touristen“ durch das Land reisen können, so dürfe der neuerliche Terrorakt des Islamischen Staates in Paris die Wahlen kaum mehr beeinflussen. Zu häufig sind diese Anschläge mittlerweile, sodass die Fronten in der Bevölkerung wohl längst verhärtet sein dürften. Ebenso wie Wilders in den Niederlanden, dürfte es Le Pen schwer haben eine Mehrheit zu erringen. Nach Umfragen liegt Le Pen hinter dem jungen Emmanuel Macron, der wirtschaftsliberaler ist als Le Pen. Da das gesamte Parteienspektrum in Frankreich noch weiter links angesiedelt ist als in Deutschland, wäre Macron eine kleine Revolution zumindest in der Wirtschaftspolitik – eine echte Wende ist von ihm hingegen nicht zu erwarten. Vortrag von Markus Blaschzok am Sonntag, den 23.04.2017 Unser Chefanalyst Markus Blaschzok hält diesen Sonntag einen Vortrag auf der Münzmesse in Karlsruhe. Der Titel des Vortrages lautet: „Der große Raubzug über Inflation und Finanzielle Repression – Wie schütze ich mein Vermögen und gewinne mit Edelmetallen?“ Eine Voranmeldung für einen der auf 120 begrenzten Plätze ist unter http://www.münzmesse-karlsruhe.de/ möglich. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen wird Herr Blaschzok zweimal, um 11 Uhr und um 14 Uhr, referieren. Der Euro könnte schnell weitere 15% an Wert verlieren Nebst dem Brexit würde ein Frexit dem Euro einen Tiefschlag versetzen und diesen bei einem Austritt Frankreichs aus der Währungsunion womöglich an den Rand des Abgrunds führen. Auf die Deutschen kämen dann Ausfälle in Billionenhöhe zu sowie gigantische Vermögensverluste durch eine drastische Abwertung des Euros. Es gibt jede Menge Brandherde in Europa und die unkontrollierte Immigration bringt die Staaten sowie deren Wohlfahrtssysteme an den Rand des Kollapses. Die Schuld trägt das politische Europa Brüssels sowie das Zwangskorsett des Euros, das eine nachhaltige natürliche sowie tragfähige Entwicklung unmöglich macht. Ein nachhaltiger Anstieg der Wirtschaftsleistung ist unter diesen Umständen utopisch und man kann froh sein, wenn der Niedergang des Wohlstands in Europa langsam und ohne größere sozialen Unruhen vonstattengeht. Wie folgender Chart zeigt, fiel der Euro im Jahr 2014 von 1,40$ auf nur 1,05$ im Tief. Seit zwei Jahren konsolidiert der Euro nun auf diesem niedrigen Niveau. Die Masse der Marktteilnehmer geht davon aus, dass der Euro in Bälde wieder zur Stärke zum US-Dollar neigen dürfte. Dies halten wir im Augenblick für eine fatale Fehleinschätzung, denn bei einem möglichen schrittweisen Exit der europäischen Geldpolitik handelt es sich bisher nur um Gerüchte und wilde Spekulationen. Fakt ist, dass die US-Notenbank die Zinsen immer weiter anheben will in diesem Jahr, während die EZB monatlich 60 Mrd. Euro an neuem Baumwollgeld drucken wird und die Niedrigzinsen noch weiter über das Ende von 2017 sichern will. Alleine das reicht aus, um den Euro auf neue Tiefs zu führen. Der Terminmarkt spricht dabei eine eindeutige Sprache und die Last der nackten Longs auf den Euro wiegt immer schwerer, sodass die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Einbruch des Euros zum Dollar in den kommenden Monaten im Augenblick relativ hoch zu sein scheint. Der Euro könnte noch einmal...

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