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Mit angezogener Handbremse Daimler Entwicklungsvorstand: E-Auto mit 500 km Reichweite für 10.000 Euro in 2027

02.05.2017, 12:20  |  5077   |   |   

Die E-Mobilität ist in China und den USA ein Top-Thema. Tesla-Gründer Elon Musk will in China produzieren und somit seine Premium-Autos günstiger anbieten. In Deutschland tun sich die Autobauer von Daimler besonders schwer, wie ein Interview mit Ola Källenius zeigt.

Wir sind wirtschaftlich stark aber scheinbar nicht wendig genug. Der Absatz von E-Autos kommt nicht richtig in Fahrt und nun gab der Daimler-Entwicklungsvorstand ein eher ernüchterndes Zwischenfazit auf dem Weg zur E-Mobilität. Im Interview mit der Bild am Sonntag sagte Källenius, dass zwar in den nächsten fünf bis sieben Jahren die Preise fallen dürften, aber bis ein E-Auto mit einer Reichweite von 500 Kilometern und für 10.000 Euro zu kaufen sei, werde wahrscheinlich mehr als ein Jahrzehnt ins Land gehen ("BildamSonntag"). 

Daimler hat das Ziel, in zwei Jahren ein E-Mercedes mit einer Reichweite von 500 Kilometern vorzustellen. Generell rechnet das Unternehmen damit, dass E-Autos 2025 immerhin einen Anteil von 25 Prozent vom Gesamtabsatz ausmachen werden. Wichtigste Voraussetzung ist der Ausbau der Ladestationen. Daimler ist dabei, ein europaweites Schnelllade-Netz aufzubauen, wie Källenius erklärte.

Statt die E-Mobilität möglichst kostengünstig schnell auf die Straßen zu bringen, ist Daimler mit der Zukunft beschäftigt. In Las Vegas wurde jetzt ein "Fit-and-healthy"-Modell präsentiert, wo ein Armband die Vitaldaten des Fahrers erfasst und im Auto Licht, Duft, Sound, Sauerstoff und Massagesitze die körperliche und mentale Verfassung des Fahrers verbessern sollen. 

Der Kurs der Daimler-Aktie sorgte bislang für eine gute Verfassung bei den Anlegern. Nach einem kurzen Absturz von 73 Euro am 29. März 2017 auf 65 Euro am 19. April 2017, stieg das Papier wieder auf 68 Euro. Laut der Einschätzung der Deutschen Bank vom heutigen Tag, wird das Papier mit "Buy" bewertet und ein Kursziel von 90 Euro prognostiziert, siehe hier.

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Kommentare

Nachdem die Energiewende weltweit als unerschrockener Ausdruck des deutschen Wesens bewundert wird, haben die Grünen einen weiteren Wahlschlager erfunden, der ihnen die absolute Mehrheit der Wählerstimmen sichern soll: die Verkehrswende. Das Feindbild, das die Atomkraftwerke für die Energiewende lieferten, sollen die Dieselmotoren für die Verkehrswende werden.

Hofreiter jubiliert: der Abgas-Skandal und die angekündigten Diesel-Verbote haben bereits Spuren auf dem Automarkt hinterlassen: Die Nachfrage nach Diesel-Neuwagen hat sich stark verringert. Hurra, die Nachfrage für Dieselautos hat sich halbiert! Nieder mit den Arbeitsplätzen, die daran hängen!

Nun werden sich die Leser die bange Frage stellen: was hat denn die Verkehrswende mit der Energiewende zu tun? Ganz einfach: die Stromversorgung pfeift an stillen Wintertagen schon heute aus dem letzten Loch. Und nun hängen wir mal noch ein paar Millionen Fahrzeuge an die Steckdosen…

Quelle:
http://www.achgut.com/artikel/gruene_verkehrswende_kein_stro…
Dieses E- Auto, mit 500 km Reichweite, zu 10.000,-€ , sofern es kein Bobby Car , oder Match Box ist ...
würde ich bestimmt kaufen, zum selbst fahren ohne Musk unter der Haube ***
Die E-Mobilität ist in China und den USA ein Top-Thema"

Wieviel Prozent der in den USA und China verkauften Autos sind
denn E-Mobile?
1 %, 2 %, 3 % oder 5 %?

10 % sind es sicher noch nicht.
Der Absatz von E-Autos kommt nicht richtig in Fahrt"

Oh diese dummen unverständigen deutschen Autofahrer.
Irgendwie sind sie offenbar schlecht erzogen.

Weigern sich sogar, sich 4000 E schenken zu lassen.

Die Trojaner haben sich mal ein Pferd schenken lassen,
was sie besser nicht getan hätten.

Da sind die deutschen Autofahrer offenbar schlauer,
nicht jedes Geschenk anzunehmen.
Deutsche Autobauer sind Meister darin, mit ihren Produkten Geld zu verdienen.
Ich hoffe, sie verjubeln es nicht damit, unzählige E-Mobile hinzustellen,
die viel Geld kosten, die aber keiner kaufen will,
trotz der größten Propaganda Produkt Offensive der Politik und der öffentlichen Medien, die ich jemals erlebt habe. Mir wird mittlerweile übel davon.

Mich überzeugt im Moment nur der Diesel. Und wenn ich damit nicht nach Stuttgart fahren darf,
dann lasse ich Stuttgart links oder rechts liegen.
Ich war einmal da, fand Stuttgart nicht besonders interessant, ich verpasse also nichts.

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