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Marktüberblick: E.ON-Ausblick lockt Käufer an
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Marktüberblick E.ON-Ausblick lockt Käufer an

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
10.05.2017, 08:29  |  636   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Dienstag nach einer Flut an Quartalszahlen seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Der DAX stieg um 0,42 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei 12.749 Punkten. Intraday konnte die Bestmarke bis auf 12.783 Punkte erweitert werden. MDAX und TecDAX schlossen 0,34 beziehungsweise 0,63 Prozent fester. Die Marktbreite gestaltete sich weiterhin positiv. Unter den 110 größten Aktien (HDAX) gab es 78 Gewinner (72%) und 30 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. Die stärksten DAX-Sektoren waren Versorger, Medienwerte und Rohstoffwerte. Abwärts tendierten hingegen Transportwerte, Banken und Automobilwerte. An der DAX-Spitze sprang die E.ON-Aktie nach Quartalszahlen um 4,31 Prozent. Die Anleger honorierten die Bestätigung des Ausblicks durch das Unternehmen. RWE und ThyssenKrupp konnten um 1,36 und 1,19 Prozent zulegen. Als DAX-Schlusslicht verlor Munich Re in Reaktion auf einen negativ aufgenommenen Quartalsbericht 1,58 Prozent. Deutsche Post und Volkswagen gaben um 0,74 respektive 0,72 Prozent nach.

An der Wall Street dominierten zur Schlussglocke die negativen Vorzeichen. Der Dow endete 0,17 Prozent tiefer bei 20.976 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es weiter aufwärts um 0,34 Prozent auf 5.678 Zähler. 42 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Abwärtsvolumen betrug 53 Prozent. 154 neuen 52-Wochen-Hochs standen 30 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Hersteller zyklischer Konsumgüter (Consumer Discretionary), Industriewerte und Technologiewerte. Kräftig abwärts ging es mit Energiewerten aufgrund eines fallenden Ölpreises sowie mit Rohstoffwerten und Versorgern.

Am Devisenmarkt blieb der US-Dollar den zweiten Tag in Folge im Rallymodus und wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,53 Prozent höher bei 99,65 Punkten. EUR/USD fiel um 0,52 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 1,0867 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen setzte sich der Rückzug der Marktteilnehmer aus den sicheren Häfen des Franken und des Yen fort.

Der S&P GSCI Rohstoffindex verlor belastet vom steigenden US-Dollar 0,42 Prozent auf 369,54 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 0,93 Prozent auf 48,88 USD. US-Erdgas verteuerte sich um 1,51 Prozent auf 3,22 USD. Comex-Kupfer notierte 0,12 Prozent fester bei 2,50 USD. Gold verlor 0,54 Prozent auf 1.221 USD (1.123 EUR). Silber, Platin und Palladium fielen zwischen 0,70 und 1,57 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf ein 2-Monats-Hoch bei 0,23 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte nach einem volatilen Geschäft einen Basispunkt höher bei 0,43 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,05 Prozent tiefer bei 160,39 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um drei Basispunkte auf ein 2-Monats-Hoch bei 2,42 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,31 Prozent auf 150,33 Punkte. Besonders deutliche Zugewinne waren in Hongkong zu beobachten. Gegen den Trend präsentierte sich der Kospi nach der Präsidentschaftswahl von der schwachen Seite. In China fiel der Anstieg der Verbraucherpreise im April mit 1,2 Prozent etwas stärker aus als vom Markt erwartet, während die Erzeugerpreise mit 6,4 Prozent schwächer als prognostiziert zulegten.

Heute sind mit Blick auf die makroökonomische Seite die Industrieproduktionsdaten aus Frankreich und Italien sowie der OECD-Frühindikator von Interesse. Echte Marktbeweger stehen damit nicht auf der Agenda. Unternehmensseitig gibt es eine Fülle von Geschäftszahlen, unter anderem von Hochtief, Brenntag, HeidelbergCement, Carl Zeiss Meditec, Axa, ING Groep, LEG Immobilien, Hannover Rück, Norma Group, Axel Springer, Bechtle, Evotec, Scout24, Eni, Leoni, Toyota, Biotest und Unicredit. Hauptversammlungen gibt es bei Hochtief, HeidelbergCement, E.ON, SAP, Volkswagen, Hamborner Reit, Linde, Takkt, Drägerwerk, K+S und Compugroup Medical. Die Lufthansa veröffentlicht die Verkehrszahlen für den April.

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