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Es ist offiziell: Die Nintendo Switch ist ein Hit

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
10.05.2017, 09:00  |  5061   |   |   

Die neue Switch-Konsole von Nintendo (WKN:864009) ist genau der Hit, den das japanische Unternehmen so verzweifelt gebraucht hat. Das Unternehmen konnte im ersten Monat nach der Markteinführung schon 2,74 Millionen Einheiten verkaufen. Das zeigt nur, wie schwierig es ist jetzt eine davon überhaupt im Geschäft zu finden.

Die starken Verkäufe bei der Switch sind beeindruckend, wenn man bedenkt, dass der März ein saisonal schwacher Monat für die Videospielindustrie ist. Zusätzlich ist der einzige gute verfügbare Titel The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Zelda ist einer der beliebtesten Franchises von Nintendo und das neue Spiel könnte vielleicht eines der besten Spiele sein, die jemals produziert wurden. Laut Nintendo hat fast jeder Kunde, der die Switch gekauft hat, auch das neue Zelda-Spiel gekauft, was ein unüblich hoher Wert ist.

Mario Kart 8 Deluxe wurde Ende April auf den Markt gebracht und bekam großes Lob von den Kritikern. Das Unternehmen plant, während des ganzen Jahres stetig neue Spiele auf den Markt zu bringen, um dort ein Bewusstsein für das Weihnachtsquartal zu schaffen.

Das Licht am Ende des Tunnels

Es ist klar, dass Nintendo gerade dabei ist, ein Comeback zu starten und das Management fühlt das auch. Für das Steuerjahr 2018, das im März endet, erwartet das Management 10 Millionen Einheiten der Switch zu verkaufen. Dabei soll sich der operative Gewinn auf etwa 500 Millionen US-Dollar verdoppeln. Im Steuerjahr 2017 waren es 258 Millionen. Die Umsätze sind seit dem Höchstwert von 18,7 Milliarden US-Dollar im Steuerjahr 2009 stetig weiter gesunken. Damals konnte die Wii ihre besten Erfolge verzeichnen. Das Unternehmen möchte für das Steuerjahr 2018 7,1 Milliarden US-Dollar Umsatz verzeichnen. Das wäre das erste Mal in zehn Jahren, dass die Nettoumsätze steigen würden.

Ist das Management konservativ?

In einem aktuellen Bericht im Wall Street Journal stand, dass Nintendo plane im Steuerjahr 2018 16 Millionen Einheiten herzustellen. Es gibt natürlich einen Unterschied zwischen der Zahl der hergestellten und der Zahl der verkauften Einheiten, daher könnte das Wall Street Journal durchaus Recht haben. DFC Intelligence und ein Analyst von JPMorgan Chase erwarten, dass von der Konsole bis zum Jahr 2020 40 Millionen Einheiten verkauft werden.

GameStop, einer der größten Videospiel-Einzelhändler, erwartet, dass es schwierig wird während des Jahres genug Exemplare der Switch auf Lager zu haben. Wenn Nintendo also plant 10 Millionen Stück zu verkaufen und Gamestop schätzt, jedes einzelne, das es bekommen kann, zu verkaufen, dann könnte es sein, dass der Bericht des Wall Street Journal stimmt. Demnach könnte Nintendo so viele Einheiten verkaufen, wie das Unternehmen herstellen kann und das könnten mehr als 10 Millionen sein. Zusätzlich hat Nintendo ja noch nicht einmal mit einer starken Marketingkampagne für die Switch begonnen.

Alles in allem glaube ich, dass die zehn Millionen verkauften Einheiten eher konservativ sind.

Unterm Strich

Nintendo bewegt sich gerade in die richtige Richtung. Wenn das Unternehmen 10 Millionen Stück verkaufen und damit den Ausblicken des Management erfüllen kann, dann könnte sich die Switch besser verkaufen als die Xbox One von Microsoft, die seit November 2013 knapp 30 Millionen Einheiten verkaufen konnte. Es wird vielleicht schwierig werden, die 50 Millionen Einheiten der Sony Playstation 4 zu erreichen, die seit der Markteinführung vor drei Jahren umgesetzt wurden, aber die Switch muss ja nicht die meistverkaufte Konsole werden. Nintendo wird auch so erfolgreich sein.

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Teresa Kersten ist Angestellte von LinkedIn und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. LinkedIn ist Teil von Microsoft.

The Motley Fool besitzt Aktien von GameStop und hält die folgenden Optionen: short Juli 2017 $24 Calls auf GameStop.

Dieser Artikel wurde von John Ballard auf Englisch verfasst und am 08.05.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.

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