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Aktien New York: Dow dämmt Verlust ein - Enttäuschende Unternehmenszahlen
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Aktien New York Dow dämmt Verlust ein - Enttäuschende Unternehmenszahlen

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
11.05.2017, 20:08  |  940   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag dank steigender Ölpreise im Verlauf rund zwei Drittel ihrer anfänglichen Verluste reduziert. Zuvor hatten durchwachsene bis schwache Geschäftsentwicklungen einiger Unternehmen für Belastung gesorgt. Vor allem die Umsätze einiger Warenhäuser enttäuschten. Manche Quartalsberichte hätten unter Anlegern Zweifel an der US-Wirtschaftsstärke geschürt, sagte ein Investmentstratege. Frische US-Konjunkturdaten hatten Händlern zufolge nur wenig Wirkung auf die Kurse.

Der Dow Jones Industrial verlor zuletzt 0,16 Prozent auf 20 908,57 Punkte. Bereits an den vergangenen beiden Tagen hatte der US-Leitindex leicht im Minus geschlossen. Der breiter gefasste S&P 500-Index sank am Donnerstag um 0,28 Prozent auf 2392,97 Punkte. Für den Technologieindex Nasdaq 100 ging es um 0,24 Prozent auf 5668,23 Zähler nach unten.

Die Erzeugerpreise in den USA waren im April um 0,5 Prozent und damit stärker als erwartet (+0,2 Prozent) gestiegen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war in der vergangenen Woche überraschend gefallen.

Unter den Einzelwerten fielen Snap-Aktien mit einem Verlust von rund einem Fünftel auf. Damit näherten sie nach nur gut zwei Monaten an der Börse wieder ihrem Ausgabepreis von 17 Dollar. Anfang April waren die Papiere bis an die Marke von 30 Dollar herangelaufen. Bei der Firma hinter der populären Foto-App Snapchat verdarb das Quartalszahlen-Desaster den Anlegern die Laune. Snapchat tut sich weiter schwer, neue Nutzer zu gewinnen.

Ebenfalls schlecht lief es für die Titel von Macy's, die gut 15 Prozent verloren. Der US-Warenhauskette laufen die Kunden in Scharen davon. Der Umsatz im ersten Quartal war stärker gesunken als befürchtet. Auch die Ergebnisentwicklung fiel enttäuschend aus.

Für die Papiere von Verizon ging es um 0,6 Prozent nach unten. Der Telekomkonzern hatte dem Rivalen AT&T den begehrten Übernahmekandidaten Straight Path ausgespannt. Verizon bestätigte, sich mit der Firma auf die Übernahme für 184 US-Dollar je Aktie geeinigt zu haben. Das entspreche inklusive Schulden einem Unternehmenswert von rund 3,1 Milliarden US-Dollar (2,8 Mrd Euro).

Während die Aktien von AT&T nahezu auf der Stelle traten, sackten die Papiere von Straight Path um mehr als 20 Prozent auf rund 178 Dollar ab. Sie hatten allerdings kurz vor Bekanntwerden der Übernahmepläne von AT&T Anfang April noch bei gut 36 Dollar notiert und in den folgenden Tagen immer neue Höhe erklommen.

Die im Dow notierten Anteilscheine von Merck & Co zogen um knapp 1 Prozent an. Der Pharmakonzern hatte die Zulassung für das Arzneimittel Keytruda zur Behandlung von Lungenkrebs in Kombination mit einer Chemotherapie erhalten.

Die Nvidia-Titel setzten ihre Vortagsrallye fort und stiegen an der Nasdaq-100-Spitze um weitere 6 Prozent. Damit summiert sich das Plus seit Mittwoch bereits auf 25 Prozent. Der Grafikchip-Hersteller hatte mit seinem am Vortag veröffentlichten Quartalsgewinn die Markterwartung übertroffen./edh/he

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