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Nebenwerte Roboter werden das Gesundheitswesen revolutionieren

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16.05.2017, 13:51  |  555   |   |   

In naher  Zukunft werden wir in vielen Bereichen mit Robotern arbeiten; in den Sektoren Logistik, Industrie, Medizin bis hin zum privaten Umfeld. Experten gehen davon aus, dass bis 2025 der Weltmarkt von Robotik und Automation einen Wert von 1,2 Billionen USD haben wird.

Zwar gibt es auch Bedenken, wenn Maschinen und Roboter den Mensch als Arbeitskraft ersetzen, doch die Vorteile sind verlockend und überwiegen. Roboter brauchen weder Schlaf noch Essen, arbeiten präzise und effizient.

Im medizinischen Bereich ist der positive Einsatz von Robotern unumstritten. Sie werden die Behandlungsmethoden von Kranken und Verletzen massiv verändern. Mit einiger weiser Voraussicht, können Roboter zu einer großen Hilfe werden, ohne dabei die Menschlichkeit zu vernachlässigen. Hier einige Beispiele, wie Roboter das Gesundheitswesen revolutionieren werden.

Chirurgische Eingriffe

In Krankenhäuser werden vermehrt Roboter bei operativen Eingriffen eingesetzt werden. Die Möglichkeiten sind enorm. Der Operateur hat zwar stets die volle Kontrolle über das System, aber Maschinen verfügen über eine höhere Flexibilität, sind genauer und hinterlassen viel geringere Schnittwunden als herkömmliche Techniken.

Patientenbetreuung

Während eines Krankenhausaufenthalts werden Patienten bis jetzt hauptsächlich von Pflegekräften betreut. Sie übernehmen die Blutabnahme, kontrollieren die Vitalparameter, messen jegliche Körperwerte und sind für die Hygiene verantwortlich. Roboter werden in Zukunft Krankenschwestern bei ihrer Arbeit unterstützen. Sie werden vor allem sich wiederholende Tätigkeiten, wie Fiebermessen etc. übernehmen. Konsequenterweise werden Pfleger mehr Zeit für Tätigkeiten haben, die menschliche Entscheidungen und Empathie verlangen.

Telemedizin

Viele Patienten leben weit entfernt von Krankenhäusern und Ärzten. Hier kommt die Telemedizin zum Einsatz. Patienten verwenden ihren Computer oder ihr Tablett, um mit den Experten Kontakt aufzunehmen. So kann erste Hilfe bei Notfällen wie Herzproblemen, Hirnschlag oder Verbrennungen eingeleitet werden.

Außenskelette und andere Hilfen

Bis jetzt kennt man Metallskelette hauptsächlich aus Science Fiction Filmen. Bald werden diese allerdings zu unserem Alltag gehören. Mit der Hilfe von Außenskeletten werden sich querschnittgelähmte Menschen fortbewegen können, Pfleger werden einfacher schwere Patienten heben können oder Roboter werden älteren Menschen das Gehen erleichtern.

Desinfizierende Roboter

Infektionen sind eines der größten Gefahren in Krankenhäuser und enden oft tödlich. In Zukunft werden Roboter eingesetzt werden, um Räume und Operationssäle zu desinfizieren. Sie arbeiten weitaus sorgfältiger als der Mensch und reduzieren so die Infektionsquote in Krankenhäusern.

Pharmobotics

Pharmazeuten werden Roboter einsetzen. Diese werden sie bei der genauen Dosierung von Medikamenten unterstützen. So könnten auch in nicht allzu ferner Zukunft Automaten (ähnlich wie ATMs) eingesetzt werden, wo Patienten ihre Medikamente mit ihrem Rezept abholen können.

Roboter als „sozialer Partner“

Roboter werden als sozialer Partner dienen, um so die Gefahr von gesundheitlichen Problemen durch Einsamkeit zu verringern und psychische Krankheiten zu lindern. Die Roboter sind mit Sensoren, Kameras und Mikrofonen ausgestattet und dienen somit als Kommunikationspartner.

Bisher dominieren nur wenige Unternehmen den Weltmarkt. Darunter  ist auch ein deutsches Unternehmen; die Augsburger Firma Kuka. Zu den weiteren Top Playern Zählen die Schweizer ABB und die beiden japanischen Firmen Fanuc und Yaskawa.

Aber auch kleine Unternehmen, die auf diesen Trend setzen, sollten von den überproportional hohen Wachstumsraten profitieren.



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