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Kandinsky, Miró & Giacometti Sotheby's: Seltene Werke kommen unter den Hammer

29.05.2017, 13:58  |  2396   |   |   

Manch ein Kunstsammler bekommt bei Wassily Kandinsky feuchte Hände. Auch Giacomettis grazile Körper rufen Bewunderung hervor und Mirós eher sphärische Gebilde sorgen auf dem Kunstmarkt für Überraschungen.

Es ist die Kunst des langen und äußerst vielfältigen 20. Jahrhunderts, die in den vergangenen Jahren die Preise am Kunstmarkt in die Höhe trieb. Manch ein Experte sprach von einer Blase. Denken wir an Gustav Klimt, dann wurden absolute Ausnahmepreise erzielt - zumeist in New York. Während Klimt das Wien um 1900 repräsentiert und die goldüberströmten Porträts zu seinen Markenzeichen wurden, stehen Wassily Kandinsky, Joan Miró und Alberto Giacometti für einen anderen Künstlertypus.

Bei Sotheby's in London wird am 21. Juni 2017 von Kandinsky das Gemälde: Bild mit weissen Linien, von 1913 versteigert werden. Es entstand in einer der wichtigsten Schaffensphasen des Künstlers. Im gleichen Jahr schuf Kandinsky die Werke: Komposition VI und VII. Das Gemälde: Bild mit weissen Linien, wurde 1920 von Museum in Pensa erworben und ging später an die Staatliche Tretjakov Galerie in Moskau. Im Jahr 1974 erwarb es ein privater Sammler und jetzt kommt das Gemälde mit einer Schätzung von 35 Millionen Dollar auf den Markt.

Im vergangenen Herbst wurde bei Christie's ein jüngeres Gemälde von Kandinsky - von 1935 für die Sammlung Guggenheim - mit 18 bis 25 Millionen Dollar bewertet und 2012 das Bild: Studie für Improvisation VIII, von 1909, für 23 Millionen Dollar verkauft ("TheArtNewspaper"). 

Ein weiteres Highlight der Sotheby's-Auktion wird Joan Mirós Gemälde: Femme et Oiseaux, von 1940 sein. Es ist erstmals seit 30 Jahren auf dem Kunstmarkt.

Die Bronzefigur: Grande Figure, von 1947 des Künstlers Alberto Giacometti wurde mit 15 bis 25 Millionen Pfund bewertet und kommt auch unter den Hammer. Die 130cm hohe Skulptur stellt eine seltene Ausführung dar, denn sie ist mit Gold überzogen und gehört zu den ersten Werken dieser Schaffensperiode. In einer früheren Auktion (2010) wurde von Giacometti: Walking Man I, für 65 Millionen Pfund versteigert. Die Skulptur lieferte die Commerzbank ein und Sotheby's hatte sie mit 12 bis 18 Millionen Pfund bewertet. Somit dürfte die kommende Auktion für neue Rekorde sorgen.     

 

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