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Schluss mit Luxus Ivanka Trump-Fashion herabgestuft: Gefunden auf dem Wühltisch von TK Maxx

31.05.2017, 13:19  |  2895   |   |   

Im Jahr 2010 begann Ivanka Trump noch ganz bescheiden mit ihrer ersten Schuhkollektion, wo das Paar Sneaker oder High Heels zwischen 60 und 160 Dollar kostete. Dann kam der schnelle Erfolg und der Sprung ins Luxussegment. Nun droht der Abstieg. 

Im Fashion-Discounter TK Maxx an der New Yorker Queensboro Bridge - Manhattan: East 59th Street - gibt es auf den ersten Blick keine Anzeichen dafür, dass Mode vom Label Ivanka Trump hier zu kaufen sei. TK Maxx vertreibt Markenartikel zu deutlich günstigeren Preisen, denn es handelt sich um Einzelstücke oder Mode der vorletzten Saison. Auf einem dieser Wühltische für Markenjunkies wurde eine Luxustasche des Labels Ivanka Trump gefunden ("Bloomberg"). Das Preisschild war mehrfach überklebt und nun soll das gute Stücke nur noch 129 Dollar kosten. 

Quelle: Bloomberg, 30. Mai 2017.

Die Trump-Ware liegt zwischen üblichen Marken wie Guess, Nine West und Steven Madden, die überhaupt nichts mit Luxus zu tun haben. Dabei waren Ivankas Ansprüche einmal überaus ambitioniert und die Milliardärin womöglich eher illusioniert. Sie ließ eine Ivanka Trump Boutique auf der Madison Avenue eröffnen und glaubte, ihre Mode wie rare Schmuckstücke verkaufen zu können. Jedoch sind die Produkte keine Designerstücke, sondern lediglich Teile mit einem prominenten Namen. Somit wanderte die Marke vom Luxus- in den Massenmarkt und landet schlussendlich auf den Wühltischen der Label-Disounter.

Weitere Ernüchterungen musste das Trump-Label in Asien akzeptieren. Im Jahr 2013 hatte Ivanka Trump in Peking ihre erste Boutique eröffnet und verkündete ein jährliches Wachstum von bis zu 25 Prozent. Im vergangenen Jahr musste das Geschäft in Peking geschlossen. 

Wie Bloomberg berichtet, ist der Verfall einer Marke stark an der Verfügbarkeit der Produkte gekoppelt. Sobald eine Marke bei Designer-Outlets wie TK Maxx landet, verändert das den Wert. Um diesen Mechanismen zu entkommen, setzt das neue Managment auf den eigenen Online-Shop. Erst im Februar 2017 hatten zwei Einzelhändler die Verträge mit Trump gekündigt.         

Neben der Mode, verzeichnete auch die Schmuckkollektion - das ursprüngliche Herzstück der Marke - erhebliche Preiseinbrüche. Im März hatte das Management entscheiden, die hochwertige Schmuckkollektion vollständig einzustellen.



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