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Apple, Cupertino, WWDC, Messe, Vorstellung, Ankündigung, iPad, iPhone, Neuheiten, Preise WWDC: Apple stellt iPad Pro mit 10,5-Zoll-Display vor

Gastautor: Martin Brosy
14.06.2017, 06:51  |  2273   |   |   

Auf der diesjährigen WWDC hat Apple wieder einmal ein Ass aus dem Ärmel gezaubert. So stellte der Konzern das iPad Pro mit großem 10,5-Zoll-Display vor.

Apple hat auf der diesjährigen World Wide Developers Conference, kurz WWDC, wieder einmal „geliefert“. Und zwar ein neues iPad Pro mit 10,5 Zoll großem Display, welches das alte Gerät mit lediglich 9,7 Zoll großem Bildschirm ablösen wird. Der Zeitpunkt der Vorstellung ist nichtsdestotrotz wenig Apple like, denn vielfach wurden neue iPads in der Vergangenheit immer während eines Pressevents nahe der Osterzeit vorgestellt.

Modell eines Tablets

Bild: Das iPad Pro ist Apples Vorzeigemodell aus der beliebten Tablet-Serie und es bekommt nun ein noch größeres Display. Bildquelle: Denys Prykhodov – 428040616 / Shutterstock.com

Apple setzt mit den neuen iPad Pros auf den zukunftsträchtigen Tablet-Markt

Der amerikanische Konzern Apple ist nicht unbedingt dafür bekannt, nicht in regelmäßigen Abständen seine Produkte zu überarbeiten. Trotzdem ist die Neuvorstellung des iPad Pros auf der diesjährigen WWDC eine kleine Überraschung gewesen. Genau genommen wurden sogar mehrere neue Tablets gleichzeitig vorgestellt, denn das, erst im März des vergangenen Jahres, eingeführte iPad Pro mit 9,7 Zoll großem Display wurde überarbeitet, aber auch das größere Schwestermodell mit 12,9 Zoll großem Display bekam ein Upgrade. Apple setzt damit auf eine Verbesserung seiner Position auf dem zukunftsträchtigen Tablet-Markt:

  • Tablets stellen einen sehr guten Kompromiss aus Smartphone und Laptop dar
  • Einen vollwertigen PC können sie zwar nicht ersetzen, aber sie sind dafür sehr viel leichter
  • Viele Anwendungsgebiete lassen sich inzwischen auch mit einem leistungsfähigen Tablet erschließen

 

Wie dies oft der Fall ist, sind technische Neuerungen immer relativ kostspielig. Für manche lohnt es sich somit nicht, extra zur Bank zu laufen, um nur das neueste iPad sein Eigen nennen zu können. Umso mehr gilt das, wenn man aktuell noch einen alten Kredit abbezahlt und die Schufa-Auskunft keine gute Bonität offenbart. Doch was genau bedeutet „ein negativer Schufa-Eintrag“ überhaupt und was erwartet einen dadurch? Wie hier gut beschrieben, ist es wichtig, seine Schufa-Auskunft einmal jährlich bei der Schufa direkt anzufordern, um sich auch langfristig neue technische Errungenschaften leisten zu können.

Neues iPad Pro hat größeres Display und einen schnelleren Prozessor

Installation von Apps

Bild: Das neue iPad Pro bietet auf dem größeren Display noch mehr Platz für Apps, Spiele und alles, was sonst noch installiert werden soll. Bildquelle: Denys Prykhodov – 500148949 / Shutterstock.com

Doch was können die neuen iPad Pros denn nun, was nicht schon die, bereits äußerst potenten, Vorgänger zu leisten im Stande gewesen wären? Beide Tablets erhalten zunächst einmal einen schnelleren mobilen Prozessor, der die Bezeichnung A10X trägt. Apple selbst spricht von „einer schnelleren Leistung, als die der meisten derzeit erhältlichen PC-Laptops“. Das klingt vollmundig, aber mit ganzen sechs Rechenkernen an der Zahl können die iPads auf dem Papier auf jeden Fall überzeugen. Der potenten CPU stellt der cupertinische Hersteller eine Grafikeinheit zur Seite, die sogar über 12 Kerne verfügt:

  • Damit sollen die iPads vor allem für komplexe Aufgaben wie die Foto- und Bildbearbeitung bestens gewappnet sein
  • Auch das Rendern von 3D-Bildern soll keinerlei Probleme und Lags mehr verursachen

 

Gegenüber dem Vorgänger erwähnte Apple, dass die Leistung von der CPU, aber auch von der GPU drastisch zugelegt hat. Für die CPU nannte der Hersteller eine Steigerung in der Performance um 30 Prozent, für die Grafikeinheit sogar um bis zu 40 Prozent. Erfahrungsgemäß sind dies jedoch meistens Werte, die sich zwar im Rahmen von Tests belegen lassen, in der Praxis aber weit weniger Auswirkungen auf tägliche Aufgaben haben.

ProMotion-Technologie soll die Bedienung mit einem Stift verbessern

Bedienung mit Stift

Bild: Die sogenannte Pro-Motion-Technologie soll dafür sorgen, dass Verbraucher das iPad besser mit einem Stift bedienen können. Bildquelle: Denys Prykhodov – 468314273 / Shutterstock.com

Vollste Aufmerksamkeit widmeten die Journalisten, die sich bei der Vorstellung der neuen Geräte vor Ort befanden, der neuartigen ProMotion-Technologie. Diese soll sehr hohe Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz ermöglichen, wobei die Technik nicht nur in dem 10,5 Zoll großen iPad Pro, sondern auch in dem größeren Bruder integriert wird. Ziel dieser Technologie ist es, eine verbesserte Bedienbarkeit des iPads mit dem Stift zu generieren. Die bessere Bildwiederholrate sorgt nämlich dafür, dass die Latenzzeit bei der Stiftbedienung auf 20 Millisekunden sinkt. Da dies auf Dauer sehr viel Strom fressen würde und die iPad-Anwender von Natur aus auf eine lange Batterielaufzeit Wert legen, reduziert Apple per passender Software die Rate automatisch. Richten tut sich die Anpassung dabei nach der Darstellung der Inhalte respektive den anfallenden Aufgaben. Die Auflösung der Displays kann sich ebenfalls sehen lassen:

 

Gerät

Displayauflösung

iPad Pro 10,5 Zoll

2224 x 1668 Pixel

iPad Pro 12,9 Zoll

2732 x 2048 Pixel

 

Unnötig zu erwähnen, dass beides Werte der Spitzenklasse sind, die messerscharfe Darstellungen, kombiniert mit guten Kontrastverhältnissen, garantieren. Die Pixeldichte liegt bei 264 ppi, die Displays selbst sollen von außen sogar mit einer fettabweisenden Beschichtung ausgestattet sein. Das könnte langfristig das Problem lösen, dass Tablet-Displays schnell Schlieren aufweisen, die nicht zuletzt auch die Darstellung beeinflussen.

Kamera wurde verbessert und viele Varianten sind bald erhältlich

Last but not least hat Apple bei beiden Geräten auch die Kamera angepasst und verbaut nun diejenige, die auch schon im aktuellen iPhone 7 Verwendung findet. Gleichbedeutend ist dies mit einer 12 Megapixel auflösenden rückseitigen Kamera und einer solchen mit 7 Megapixeln auf der Vorderseite. Beide Modelle sind darüber hinaus mit Apple SIM bzw. LTE-Advanced für eine schnelle Verbindung ausgestattet. Auf konnektiver Ebene sind außerdem noch mit an Bord:

  1. WLAN 802.11ac
  2. Bluetooth 4.2

 

Viel Vielfalt hat Apple inzwischen auch bei dem optischen Erscheinungsbild ins Portfolio aufgenommen. So sind die neuen Modelle in den Farben Silber, Gold, Grau und Roségold erhältlich. Die Preise beginnen bei dem 10,5 Zoll großen Modell bei 729 Euro, bei dem größeren Modell sind es mindestens 899 Euro. Noch nicht integriert ist bei diesen Einstiegsmodellen wie immer die mobile Datenverfügbarkeit. Hierfür werden jeweils Aufschläge von 160 Euro fällig und wer einen größeren Speicher haben möchte, muss ebenfalls drauf zahlen.

Bildquellen:

Denys Prykhodov – 468314273 / Shutterstock.com

Denys Prykhodov – 500148949 / Shutterstock.com

Denys Prykhodov – 428040616 / Shutterstock.com

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