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2007 reloaded Das Sterben des US-Einzelhandels

Gastautor: Markus Fugmann
15.06.2017, 12:30  |  729   |   |   

Als Ende 2006 und Anfang 2007 die US-Immobilienpreise zu fallen begannen, hat das damals nur ganz wenige hellsichtige Beobachter beunruhigt. Der Boom schien doch ungebrochen, nur einen ganz kleinen Rücksetzer zu machen. Die US-Aktienmärkte stiegen fröhlich weiter und kümmerten sich darum, dass die Realwirtschaft Warnsignale sendete. Die Analysten blieben optimistisch, wer vor drohendem Unheil warnte, wurde ausgelacht.

Ähnlich ist es nun im Jahr 2017. Trotz aller Warnzeichen aus der Realwirtschaft der USA: so der Rückgang der Kreditvergabe, steigende Ausfallraten bei Kreditkartenschulden, die Krisenzeichen am US-Automarkt, vor allem aber der Kollaps des stationären Einzelhandels in den USA!

Inzwischen haben seit Anfang diesen Jahres über 300 Einzelhandelsunternehmen Insolvenz angemeldet, deutlich mehr, als zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum (+31%). Laut einer Studie werden 8640 stores in diesem Jahr schließen – häufig Filialen größerer Ketten wie Sears, die in schwerem finanziellen Fahrwasser sind und daher versuchen, zu schrumpfen, um doch noch zu überleben. Viele dieser Einzelhandels-Ketten sind hoch verschuldet, bekamen aber während und nach der Finanzkrise billige Kredite von Investmentgesellschaften. Nun aber bricht das Geschäft weg, die Schulden aber bleiben.

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