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goldinvest.de Direktinvestitionen in Gold-Juniors steigen auf Rekordniveau

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Gastautor: Björn Junker
06.07.2017, 14:10  |  954   |   |   

Im ersten Halbjahr 2017 haben die Goldproduzenten laut CIBC World Markets 290 Mio. Dollar in Explorationsgesellschaften investiert. Das ist der höchste Wert des vergangenen Jahrzehnts und das Doppelte dessen, was in den vergangenen zwei Jahren investiert wurde.

Fast die Hälfte des Kapitals, das Juniors des Goldsektors an der TSX 2017 aufgenommen hätten, stamme aus Direktinvestitionen, hieß es in dem Bericht. In keinem Jahr bisher seien es mehr als 20% gewesen.

Der dramatische Anstieg der Investitionen durch die großen Goldproduzenten ist deren Versuch, neue Wachstumsmöglichkeiten zu finden und so einen möglichen Produktionsrückgang zu vermeiden, nachdem viele von ihnen den starken Abschwung der vergangenen Jahre an der Seitenlinie ausgesessen hatten.

Die Produktion der Goldgesellschaften, die CIBC beobachtet, soll bis 2020 moderat auf 40 Mio. Unzen steigen. 2016 hatte der Goldausstoß dieser Unternehmen bei 37 Mio. Unzen des gelben Metalls gelegen. Nach 2020 sollte die Goldproduktion dann jedes Jahr zurückgehen, erklärte die Bank auf Basis ihrer Prognosen für die Ausdehnung der Lebensdauer bestehender Minen sowie der zu erwartenden Entwicklung neuer Projekte.

Minenprojekte brauchen meist sieben bis zehn Jahre, um von der Exploration bis zum Beginn der kommerziellen Produktion zu gelangen. Entsprechend würden die Goldproduzenten eine gewisse Dringlichkeit verspüren, schon jetzt aktiv zu werden, so CIBC. Aussichtsreiche Gold-Juniors könnten dabei der Schlüssel sein, diesen Produktionsrückgang aufzuhalten, insbesondere solange der Goldpreis nicht wesentlich höher stehe als derzeit, hieß es weiter.

Führend in dieser Hinsicht ist laut CIBC die in Toronto ansässige Agnico Eagle Mines (WKN 860325), die an der seit Jahrzehnten etablierten Strategie festhalte, Juniors in der Explorationsphase zu erwerben. Agnico verfolgt diese Strategie seit den 1970er Jahren, als man in zwei der mittlerweile produzierenden Minen des Konzerns, Goldex und LaRonde, investierte. Seitdem hat der Konzern in mehr als 20 Juniors investiert und fünf davon komplett übernommen.

Doch der Konkurrenzkampf um attraktive Junior-Gesellschaften des Goldsektors sei zuletzt härter geworden, erklärte Agnico-CEO Sean Boyd. In den vergangenen 12 bis 18 Monaten hätten nämlich viele der Wettbewerber von Agnico dieselbe Strategie verfolgt.

Zu den großen Produzenten, die aktiv Investitionen in Juniors verfolgen, gehören unter anderem Goldcorp (WKN 890493), Kinross (WKN A0DM94) und Newmont (WKN 853823). Dabei hätten Juniors mit Projekten im Yukon, Québec, Ontario und Nevada das größte Interesse auf sich gezogen.

Die Bergbauanalysten von CIBC gehen davon aus, dass die Direktinvestitionen den seit Anfang 2017 zu erkennenden Trend weiter ausbauen werden. Steigende Aktivitäten im Bereich Fusionen und Akquisitionen seien der nächste, logische Schritt, hieß es.

Der steigende Konkurrenzdruck unter den Großkonzernen lasse die Juniors profitieren, indem ihre Bewertungen steigen würden, erläuterte Stephen de Jong, CEO von Integra Gold, einem der ersten Unternehmen, das die Aufmerksamkeit der Majors auf sich zog. Erst gestern stimmten die Integra-Aktionäre der 590 Mio. Dollar schweren Übernahme durch Eldorado Gold (WKN 892560) zu. Integra, das Unternehmen verfügt über mehrere Projekte in der Region Val-d’Or in Québec, erhielt zwei andere Angebote, bevor man sich mit Eldorado einigte. Das sei in der Vergangenheit nicht oft der Fall gewesen, so de Jong.

Er glaubt, dass sich dieser Trend fortsetzen wird und aus Minderheitsbeteiligungen an vielen Juniors vollständige Übernahmen werden dürften. Qualitativ hochwertige Projekte mit hohen Goldgehalten und Margen in sicheren Regionen und einer kurzen Zeitspanne bis zur Produktion würden dabei einen besonders hohen Aufschlag erhalten, meinte de Jong weiter.

Ein Unternehmen aus dem GOLDINVEST-Universum, das in dieses Muster passen würde, ist unserer Ansicht nach Harte Gold (WKN A0J3QP / TSX HRT), wo die kommerzielle Produktion auf dem Sugar Zone-Projekt planmäßig schon in der ersten Jahreshälfte 2018 beginnen sollte! Aus der Sugar Zone-Lagerstätte, die eine angezeigte Ressource von derzeit 302.000 Unzen (bei durchschnittlich 8,41 Gramm Gold pro Tonne) sowie eine geschlussfolgerte Ressource von 95.000 Unzen (bei im Mittel 7,13 Gramm Gold pro Tonne) aufweist, sollen dann zunächst 50.000 Unzen Gold pro Jahr gefördert werden. Das bedeutet also eine Lebensdauer der Mine von derzeit rund acht Jahren.

Und Harte Gold kann sich schon sehr sicher sein, was die Gehalte, die Mächtigkeit und die Kontinuität der Vererzung angeht und auch die einfache Metallurgie des Erzes wurde schon bestätigt. Denn man hat bereits eine Großprobe von ca. 70.000 Tonnen entnommen, die auf der nahegelegenen Hemlo-Mine des größten Goldproduzenten der Welt Barrick Gold (WKN 870450) verarbeitet wurde. Daraus flossen Harte übrigens bereits rund 15,6 Mio. Dollar Cash (!) zu, die bereits in die Entwicklung der Mineninfrastruktur untertage gingen. Weitere 30.000 Tonnen sind unter einer Genehmigung für die so genannte erste Phase der kommerziellen Produktion bereits geplant und Harte erwartet die Genehmigung für die volle, kommerzielle Produktion bereits im September.

Darüber hinaus weist Harte Gold im wahrsten Sinne des Wortes gewaltiges Explorationspotenzial auf. Zum einen will man schon kurzfristig auf der Sugar Zone-Lagerstätte (SZ) weitere 1 Mio. Unzen Gold erbohren. Zum anderen hat das Unternehmen bereits zwei weitere Vererzungszonen in weniger als 3 Kilometer Entfernung zur SZ-Lagerstätte entdeckt: Die so genannte Middle Zone (MZ), die sich bislang über 500 mal 400 Meter erstreckt und zuletzt 13,32 Gramm Gold pro Tonne über 3,85 Meter sowie 14,02 Gramm Gold pro Tonne über 3,03 Meter erbrachte, sowie die Wolf Zone (WZ), die bislang bis in eine Tiefe von lediglich 150 Metern reicht, wo aber bereits die Entdeckungsbohrung 7,5 Meter mit 9,5 Gramm Gold pro Tonne erbrachte, darunter 3 Meter mit 22,9 Gramm Gold pro Tonne! Auf beiden Zonen will Harte dieses Jahr mindestens jeweils 10.000 Meter bohren. Das erklärte Ziel des Unternehmens ist es dabei, eine Ressource von mehr als 3 Mio. Unzen Gold allein auf und in der Nähe der Sugar Zone-Mine abzugrenzen!

Doch Harte hat bislang erst einen äußerst kleinen Teil der 65.000 Hektar großen Liegenschaft, die im nur wenig explorierten Dayohessara Grünsteingürtel liegt, erkundet. Mittlerweile ist es dem Unternehmen aber auch gelungen, mit Hilfe einer die gesamte Liegenschaft abdeckenden, luftgestützten Magnetometer-Untersuchung gleich vier neue Explorationsgebiete zu identifizieren! Von diesen liegen die Zonen Lynx und Fisher im Streichen der Sugar Zone-Lagerstätte und weisen ähnliche Eigenschaften auf wie die bekannten Vererzungszonen. Die Bereiche Marten und Moose weisen Wirtsgestein auf, das dem der Hemlo-Mine von Barrick Gold (WKN 870450) ähnelt und sind bislang noch nicht erkundet worden. Interesse von Seiten der Branchengrößen an Harte Gold käme unserer Ansicht angesichts all dessen nicht überraschend.


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