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LINKE zu Gewaltexzessen: "Polizei hat die Bilder erzeugt"

Gastautor: Rainer Zitelmann
08.07.2017, 11:34  |  1967   |   |   

Das "Neue Deutschland" kritisiert die Empörung über brennende Autos als Ausdruck "kleinbürgerlicher Aufstiegsideologie", für die das Auto "Nationalfetisch" sei. Und laut der Linken-Vorsitzenden "hat die Polizeiführung alles getan, um jene Bilder zu erzeugen".

Hier ein Auszug aus der Erklärung der Vorsitzenden der "Linken", Katja Kipping, zu den Gewaltexzessen in Hamburg: Unter der Überschrift "Deeskalation ist das Gebot der Stunde" erklärt sie:

"Die Polizeiführung und die politisch Verantwortlichen in Hamburg müssen endlich zu einer Deeskalationsstrategie finden, statt den berechtigten und friedlichen Protest gegen den G20-Gipfel fortwährend zu kriminalisieren und ihn mit allen Mitteln zu behindern. Es widerspricht schlicht den im Grundgesetz verankerten Grundrechten, wenn friedlich Protestierende selbst jenseits der ohnehin fragwürdigen Demonstrationsverbotszone mit Wasserwerfern, Pfefferspray und körperlichem Zwang angegriffen werden. Der gestrige Polizeieinsatz hat die Lage eskaliert. Offenkundig hat die Polizeiführung alles getan, um jene Bilder zu erzeugen, mit denen sie im Vorhinein ihren martialischen Einsatz und die maßlose Einschränkung des Demonstrationsrechtes bis hin zum Schlafverbot gerechtfertigt hat. Sie hat dabei billigend in Kauf genommen, dass Menschen zu Schaden kamen, die nichts weiter ausdrücken wollten als ihre politische Meinung." So weit die Erklärung der Vorsitzenden der Linken.

"Nationalfetisch Auto"
Das "Neue Deutschland", einst Zentralorgan der Vorgängerorganisation der LINKEN, der SED, und heute zu 50% im Besitz der Partei, kritisiert in einem Kommentar, dass die Menschen sich so sehr über die brennenden Autos aufregten. Hier ein Auszug aus dem "Neuen Deutschland" - die Überschrift lautet: "Autos beim G20: Nationalfetisch Auto". Der Kommentator meint: "Es gibt für Deutsche keine schlimmere Kränkung, als wenn man ihre Autos angreift. In den Kommentaren zu den G20-Protesten jedenfalls werden ‚brennende Autos' regelmäßig vor zertrümmerten Ladenfenstern und verletzten Personen erwähnt; letztere sind ersetzbar, aber der Nationalfetisch Auto ist mehr noch als Hymne und Flagge unabdingbar - als ein symbolisches Zentrum kleinbürgerlicher Aufstiegsideologie. Wer Autos anzündet, stellt exakt die Lebensentwürfe in Frage, in denen der Besitz des Autos eins ist mit Erfolg, Dazugehören und Glück im Winkel…"

Leseproben und Pressestimmen zu Rainer Zitelmann neuem Buch: http://zitelmann-autobiografie.de/



4 Kommentare

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Kommentare

Die linken Fachisten und Antifa Zerstörer wurden von Schwesig und Genossen massiv finanziell und moralisch unterstützt. CDU hat da beide Augen zugedrückt. Das nun die Linke auch noch mitjammert wundert mich nicht ein bisschen. Wo sind die Politiker die bereit sind diesen Staat und seine Institutionen zu verteidigen? Es ist 5 vor 12 vor einer linksradikalen Machtübernahme .. oder ist es bereits zu spät?
Claus, dein Sch ist maximal alternative facts.
"WELCOME TO HELL" war ja nie so gemeint, jaja.
Alder, spar dir deine Entschuldigungsfloskeln!
Die Sachbeschädigungen in diesem Zusammenhang gehen gar nicht!

Wenn man aber bei youtube die Videos über die Demonstrationen ansieht (nicht jetzt unbedingt das, was in Kurzform von den öffentlich rechtlichen kommt) erkennt man schnell, dass die Meisten friedlich demonstriert haben und von der Polizei dennoch massiv attackiert wurden.

Jene, die randaliert haben, hätten das sowieso getan. Dafür waren sie ja schließlich angetreten.

Ich frage mich da, was in den Köpfen der Polizisten vor sich geht.
Der Tag wird wohl kommen, an dem der Staat den Polizisten fürstliche Vergütungen zahlen muss, um überhaupt noch Menschen zu finden, die bereit sind diesen Job zu machen.

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