DAX-2,74 % EUR/USD-0,09 % Gold+0,71 % Öl (Brent)-3,65 %

Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 29-2017

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Gastautor: Jörg Schulte
24.07.2017, 04:09  |  4568   |   

Der Goldpreis konnte auch in der vergangenen Woche 2,1 % zulegen und sogar ein Dreiwochenhoch erreichen. Unterstützend half der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi.

An den europäischen Märkten ist derzeit ein wenig die Luft raus. Das liegt aber unserer Meinung nach am Sommerloch, da auch die Umsätze zuletzt stark rückläufig waren. Das ist dann der Zeitpunkt, an dem die Algorithmus-Trader den Markt übernehmen und geschätzt bis zu 70 % der Umsätze ausmachen. Daher sollten die derzeitigen Bewegungen nicht überinterpretiert werden. Nachdem der DAX im Juni noch ein neues Allzeit-Hoch bei knapp unter 13.000 Punkten markiert hatte, setzte zunächst eine Korrekturbewegung ein. Diese holte den DAX bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag auf 12.240 Punkte zurück. Auf Wochenbasis verlor der Index alleine rund DAX 3,2 %. Aber dennoch kann der Leitindex seit Januar 2017 eine Performance von rund 6,6 % aufweisen. In seinem nun 8 jährigen Bullenmarkt konnte der DAX bis vergangenen Freitag sogar rund 334 % zulegen.

Aufgrund der noch anhaltend guten Wirtschaftslage sehen die Analysten jede Korrekturphase als Kauf-Chance. Einige trauen dem deutschen Leitindex innerhalb der nächsten 8 bis 12 Monate einen Stand von 14.000 Punkten zu.

Der Goldpreis konnte auch in der vergangenen Woche 2,1 % zulegen und sogar ein Dreiwochenhoch erreichen. Unterstützend half der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi. Er erklärte überraschenderweise, dass man noch keine Pläne hätte die laufenden Stimulusmaßnahmen zurückzunehmen. Vor kurzem hingegend deutete der Währungshüter an, die Geldpolitik wieder straffen zu wollen. Mit der Äüßerung vom Donnerstag scheint das aber zunächst einmal wieder vom Tisch zu sein. Zum anderen könnte Gold auch wieder als Sicherer Hafen entdeckt werden, wenn man sich mal wieder das Chaos im Weißen Haus anschaut. Nicht nur der Rücktritt von Trumps Sprecher Sean Spicer sorgte für Schlagzeilen, sondern auch Trumps angebliche Suche nach neuen Anwälten, um Ermittlungen gegen den Sonderermittler Robert Mueller einzuleiten, der wiederum gegen Trump ermittelt.

Der Silberpreis legte um 3,3 % zu und Kupfer konsolidiert um die 6.000 USD pro Tonne. Ein gleiches Bild der Konsolodierung zeigt sich beim Zink. Interessant stellt sich das Bild beim Platinpreis dar. Von seinem jüngsten Korrekturtief vom 11.07.2017 konnte sich der Platinpreis um 3,9 % verteuern und schloss somit am vergangenen Freitag bei rund 935 USD je Feinunze. Der Goldbugs-Index stieg um 3,2 %, wovon aber die breite Masse der Juniorproduzenten und Explorationsgesellschaften wieder nicht partizipierten.

Wie in den Märkten war ebenfalls Bewegung in den Unternehmen über die wir berichten. Deshalb hier der Rückblick auf die interessantesten Berichte der Redaktion aus der vergangenen Woche.
 

Ascendant Resources – Rohstoffproduzent mit Potential

Der Zinkmarkt wird eine Zeit struktureller Defizite aufgrund fehlender Investitionen in der Vergangenheit erleben. Der physische Markt ist bereits im Defizit.

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EnWave kooperiert mit Nestlé und schließt weitere Lizenzabkommen ab

Im Erfolgsfall gewährt EnWave der Nestlé-Tochtergesellschaft eine Exklusivlizenz.

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Sierra Metals stellt die Weichen für zukünftige Produktionssteigerungen

Das Unternehmen sieht die Verbesserungen in der Metallproduktion als Ergebnis der Installation einer Förderanlage mit höherer Kapazität und der positiven Explorationsergebnisse, die während der letzten 12 Monate erzielt wurden.

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Klondex Mines im 2. Quartal mit neuem Produktionsrekord

Ausgangspunkt dieser positive Entwicklung waren die in den ersten 3 Monaten des Jahres angehäuften Haldenbestände des ‚Fire Creek‘-Projektes.

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Ascendant Resources trotzt Wassereinbruch und steigert die Produktion

Mit diesem Ergebnis wurden sogar die eigenen Erwartungen übertroffen.

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Caledonia Mining steigert Produktion im 1. Halbjahr um 8,5 %

Trotz einiger technischer Herausforderungen konnte Caledonia Mining die Produktion seiner ‚Blanket‘-Mine steigern.

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TerraX Minerals mit rekordverdächtigen Probenergebnissen!

Die Identifizierung dieser Zonen bestätigen, dass weitere aufregende Neuentdeckungen möglich sind.

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Übernahmewelle könnte auch Wirecard erreichen

Seit der Meldung, dass Wirecards britischer Konkurrent Worldpay übernommen werden soll, geht es rund!

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte


 


 

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Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung.


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