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Unerschrocken Model 3: 63.000 Rücktritte, die Anleger kalt lassen

03.08.2017, 12:50  |  25905   |   |   

Laut den jüngsten Informationen von Elon Musk, gehen bei Tesla täglich 1.800 unverbindliche Vorbestellungen für das Model 3 ein. Vor einer Woche wurden die ersten Fahrzeuge ausgeliefert. Bei aller Euphorie, das Unternehmen machte im zweiten Quartal deutlich mehr Verlust.

Elon Musk hat es wieder geschafft. Im zweiten Quartal konnte Tesla seinen Umsatz mehr als verdoppeln: von 1,28 auf 2,79 Mrd. US-Dollar. Die Nachfrage nach dem Model 3 wächst merklich, so Musk. Das Gesamtbild fällt allerdings etwas ernüchternd aus, denn die Verluste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahmen von 293 auf 336 Millionen US-Dollar zu. Ein weiterer Kratzer im Lack sind die Rücktritte bei den Reservierungen für das Modell 3. Von den 518.000 Vorbestellungen sind 63.000 Kunden zurückgetreten. Dennoch verfügt das Unternehmen über ein sattes Cashpolster: Am 30. Juni 2017 saß Tesla auf Barbeständen von rund drei Milliarden Dollar nach vier Milliarden Dollar zum Ende des Vorquartals.

Musk geht davon aus, dass Ende 2017 bereits wöchentlich 5.000 Fahrzeuge des Model 3 die Produktionsstätten verlassen werden - 2018 sollen es dann bereits 10.000 Fahrzeuge pro Woche sein. Damit dürfte der Umsatz weiter steigen und die Marke ein gutes Fundament für die Zukunft aufbauen. 

Bislang bekamen 30 Tesla-Mitarbeiter die ersten Model 3-Fahrzeuge. Ab November sollen die ersten Kunden ihr Fahrzeug erhalten. Die Ergebnisse aus dem zweiten Quartal wurden von den Börsianern insgesamt positiv  aufgenommen. Das führte dazu, dass die Aktie nachbörslich um fünf Prozent zulegte. Das Unternehmen ist nun 48,43 Mrd. US-Dollar wert und damit erneut der wertvollste Autobauer der USA.

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1 Kommentare

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Kommentare

Ich gehe mit Ihrer Meinung nicht konform.
Musk ist ein Angeberund Schwätzer der die Welt "verarschen" will und dies auch tut.
Tatsache ist, dass die Nutzung von reinen Lithium Batterien ein völliger Unsinn ist, wie auch die in Deutschland so populären Windkraftanlagen und Solaranlagen.
Die Produktion von Solaranlagen wie auch von Windrädern und großkapazitiven Lithiumbaterien sind extrem aufwendig und verbrauchen mehr CO2 als sie einsparen. Dazu ist die Entsorgung großer Mengen dieser Problemabfälle beider Entsorgung ein unglaubliches Problem.
Wir reden über alternative Energien....
Schauen sie sich die Preisentwicklung von Stromenergie über die Jahre nach Fukoshima an....
Und dann die tatsächliche Nutzung in Prozent. Sie werden feststellen, dass Windkraftanlagen unter 10% ihrer tatsächlichen Möglichkeiten liegen und bei Solaranlagen liegt es ähnlich.

Unser Problem ist, dass wir kein wirkliches Konzept haben um den Bedarf an Enery zu decken.
Und dann fallen die Menschen, weil sie nicht tiefergehend sich Enblick verschaffen, auf solche Leute wie Musk oder auch Trump herein.

Aus meiner Sicht ist nir ein Hybridsystem in der heutigen Zeit sinnvoll. Ich fahre einen 750E bei einem angegebenen Verbrauch von durchschnittlich 2,2 Ltr und real 4 Ltr und das ist OK.

Im weiteren Verlauf sehe ich als Energryversorgung der Zukunft die Fusionsenergy und sicherlich nicht nach den Gedankengängen der Europäer. Ich denke, dass das in Entwicklung befindliche System von Lockhead Martin ein sinnvoller Weg ist.

Und am Ende im Hinblick auf Fortbewegung die Brennstoffzelle.
!
Alles andere ist Bauernfang !!!!

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