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Immobilien Erschreckende Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland!

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Gastautor: Robert Sasse
05.08.2017, 10:55  |  25238   |   

Liebe Leser,

oben sehen Sie die Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland nach Daten der Deutschen Bundesbank.

Deutlich können Sie sehen, dass die Preise für Wohnimmobilien seit der Finanzkrise 2008 regelrecht explodierten.

Von 2010 bis 2016 sind diese in den 7 Großstädten, den sogenannten „A-Städten“, (Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf) um 65 Prozent und in den 127 größten Städten Deutschlands um 50 Prozent angestiegen.

Die Ursachen der steigenden Immobilienpreise

Eine Ursache dieser Entwicklung ist die in der Finanzkrise 2008 aufgekommene und von den Medien geschürte Inflationspanik.

Die wegen der Wirtschaftskrise eingetretene Kaufzurückhaltung der Verbraucher konnte nur dadurch aufgebrochen werden, indem Politik und Medien eine rational überhaupt nicht gegebene Inflationsgefahr propagierten und von einer drohenden „Hyperinflation“ sprachen.

Nur so konnten die Verbraucher dazu animiert werden, aus Angst vor einer Inflation ihre Rücklagen zugunsten irrationaler Käufe aufzulösen.

Investitionen in Betongold nahmen spontan zu

Dies führte bei vielen Anlegern dazu, dass sie zunehmend in „Betongold“ investierten, um ihr Geld vor der vermeintlichen Inflation zu schützen. Daraus ist inzwischen eine sich selbst verstärkende Spekulation geworden.

Je mehr die Immobilienpreise steigen, umso mehr Menschen wollen auf den Zug aufspringen und von den explodierenden Preisen profitieren.

Verstärkt wird das Ganze noch dadurch, dass es bei den derzeitigen Niedrigzinsen keine renditeträchtigen Alternativen mehr gibt.

Auch diese Blase wird platzen

Doch wie jede Blase, so wird auch diese platzen. Das geschieht dann, wenn sich immer weniger Menschen diese überteuerten Immobilien leisten können.

Dann kippt die Entwicklung schlagartig um und die Preise stürzen ins Bodenlose.

Selbst die Deutsche Bundesbank spricht schon von einer Überbewertung der Immobilienpreise von 20 Prozent. Sie warnt explizit davor, dass diese Suche nach Rendite zu Fehlbewertungen von Vermögenspreisen führt.

Dadurch bestehe „das Risiko einer abrupten Preiskorrektur“ und die Immobilienfinanzierung sei ein Beispiel dafür.

Wie katastrophal solche Immobilienblasen sind, wurde gerade in der Finanzkrise 2008 deutlich.

Sie ist durch eine geplatzte Immobilienblase in den USA ausgelöst worden, welche über die ausfallenden Kredite die Banken weltweit in Schwierigkeiten brachte.

Finger weg von Immobilien-Anlagen

Deshalb rate ich Ihnen – abgesehen vom Eigenheim –, sich aus dieser Immobilienspekulationsblase völlig herauszuhalten.

Das gilt vor allem auch deshalb, weil Sie sich mit Immobilien völlig an den Staat und dessen Wohlwollen ketten. In der nächsten Finanzkrise drohen massive Belastungen gerade für Immobilienbesitzer.

Nichts ist für den Staat leichter greifbar als Immobilien, die Sie weder verstecken noch ins Ausland transferieren können.

Das wird Ihrem Buchhändler ganz und gar nicht schmecken …

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Ein Beitrag von Heiko Böhmer.

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