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Umfrage Skepsis vor E-Autos fast unverändert groß

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
11.08.2017, 14:36  |  1242   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Elektroautos sind offenbar auch nach Jahren intensiver publizistischer und politischer Förderung für die Bevölkerung nicht attraktiver geworden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Frankfurter Allgemeinen Magazins. Auf die Frage, ob der Kauf eines Elektroautos in den nächsten Jahren in Frage käme, antworteten 30 Prozent der befragten Autofahrer ablehnend.

Das sind sogar mehr als 2011, als 28 Prozent so antworteten. Die Zahl derer, die den Kauf eines Elektrofahrzeugs komplett ablehnen, ist ebenfalls so gut wie gleich geblieben: 2011 waren es 52, in diesem Jahr sind es 50 Prozent. Drei Gründe für die Ablehnung stechen nach Angaben der Statistiker heraus: Elektroautos seien zu teuer (33 Prozent), es gebe zu wenige Aufladestationen (21 Prozent), und die Reichweite der Fahrzeuge sei zu gering (20 Prozent). Die Skepsis gegenüber Elektroautos bleibt auch dann groß, wenn die beiden größten technischen Probleme, wie beispielsweise eine geringe Zahl von Aufladestationen und die Reichweite der Fahrzeuge, bei der Frage ausgeklammert werden: 2008 sagten 47 Prozent, unter diesen Umständen käme der Kauf eines Elektroautos für sie in Frage. Heute sind es noch 38 Prozent. "Deutlicher", so das Allensbach-Institut, "könnten die Hinweise auf den Widerwillen der Bevölkerung kaum sein." Und: "Angesichts dieser Befunde wäre es eine Überraschung, wenn sich der Anteil der Elektroautos auf deutschen Straßen in absehbarer Zukunft nennenswert erhöhen ließe."
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3 Kommentare

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Kommentare

Ich glaube die von linksgrünen Studienabbrechern und Denkfeinden angetrommelte Elektroautohype wird sich schnell wieder legen wenn die Einschränkungen der persönlichen Mobilität realistisch betrachtet werden. Ein Auto wird vor allem nach praktischen Gesichtsgründen gekauft,d während der Urlaubszeit in Giga Staus vor Aufladezentren zu warten, weil alle 100-200 km Strom nachgetankt werden muss, die Klimaanlage auszuschalten weil der Saft knapp wird, etc etc, das wird sich niemand freiwill antun wollen. Es hat nichts mit Widerwillen zu tun sondern mit Vernunft. Da hilft auch linksgrüner Zwang nicht. Anbei eine realistische Prognose aus Bloomberg zur Dauer einer auf Akzeptanz basierenden Mobilitätswende, aber wenn die Kanzlerin die Mobilitätswende erzwingen will, wie die Energiewende, die objektiv voll in die Hosen ging, dann sehe ich schwarz für Deutschland. https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-08-11/musk-s-electric-car-vision-doubted-by-major-auto-parts-suppliers
#Stilles Wasser
Nicht schon wieder umdeuten!!! die 38% würden erst einen Kauf in Betracht ziehen, wenn die Mängel, wie fehlende Reichweite und ausreichende Lademöglichkeiten behoben sind. Eine Technologie diesen Ausmaßes umzusatteln überfordert jede Gesellschaft. Die DDR hat es bewiesen indem sie die Vergesellschaftung der Landwirtschaft und deren Neuaufbau betrieb. Das hat die Volkswirtschaft derart geschwächt, dass sie daran zugrunde ging, ähnlich der UDSSR. Die Chinesen haben reagiert und dieses Experiment abgeblasen.
Volkswirtschaftliches Vermögen vernichten und ein neues Aufzubauen funktioniert nicht. Und das wollen die linksgrünen und ihre Anverwandten. Nicht umsonst sind dort die meisten unqualifizierten (ohne beriflichen Abschluss) Politiker anzutreffen.
38 Prozent der befragten können sich den Kauf eines Elektrofahrzeugs vorstellen.
Für eine Technologie, die erst im Aufbau ist (Ladeinfrastruktur, zunehmende Erhöhung der Reichweite)
ist das doch ein erstaunlich hohes Potential.

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