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Tiefensee Deutschland braucht starke Solarindustrie

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
20.08.2017, 06:00  |  1093   |   |   
Erfurt (dts Nachrichtenagentur) - Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) geht trotz der Insolvenz des Solarzellenherstellers Solarworld von einem Wiedererstarken der Branche in Deutschland aus. "Deutschland muss weiterhin in der Wachstumstechnologie Photovoltaik vertreten sein, nicht zuletzt, um Forschung und Entwicklung weiter finanzieren zu können", sagte der SPD-Politiker der "Welt am Sonntag" (20. August 2017). "Sonst geht es uns wie bei der Batterietechnik, bei der die Asiaten alle Patente anmelden und wir schauen in die Röhre, weil wir die Elektrochemie-Lehrstühle abgeschafft haben."

Tiefensee sagte, er hoffe, dass Solarworld-Gründer Frank Asbeck sich mit einer neuen Gesellschaft am Standort Arnstadt in Thüringen gut aufstelle und möglichst viele Arbeitskräfte in dem Land halte. Bisher ist von rund 180 weiterhin bestehenden Jobs die Rede, ein Bruchteil der früheren Stellenanzahl. "Ich gehe davon aus, dass die Belegschaft später wieder wächst", sagte Tiefensee der Zeitung. Die geplante Produktion von 400 Megawatt pro Jahr sei mit einer derart geringen Belegschaft kaum zu bewerkstelligen. Zudem sprach sie Tiefensee strikt dagegen aus, Strafzölle für chinesische Produkte zu senken.

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Kommentare

Glückwunsch H.T.

sie haben sich ganz schön durchs Leben gewurschtelt,

vom Wendehals zum Kapitalischt ***
also nicht wundern, wo die Nackenschmerzen her kommen ???
Wach werden Herr Tiefensee. Sie und ihre Polit-Kollegen haben unsere Solarindustrie durch falsche Anreize doch zu Tode subventioniert!!! Der Stromkunde zahlt noch viele Jahre den Mist von gestern.
Die Made im Speck, Frank Asbeck, soll jetzt wieder Hoffnungsträger sein - lächerlich!

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