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Gefahr für den Euro Berlusconi will Parallelwährung für Italien!

Gastautor: Markus Fugmann
22.08.2017, 12:49  |  1505   |   |   

Der scheinbar unvermeidliche Silvio Berlusconi ist wieder da – und das mit einem Vorschlag, der es in sich hat! Berlusconi, Chef der Partei „Forza Italia“, will in Italien eine neue Parallelwährung einführen, die von ihm als „Neue Lira“ bezeichnet wird. Das Interessante an der Sache ist: Berlusconi hat durchaus die Chance, noch einmal an die Macht zu kommen.

Nun will Berlusconi ungehemmt Geld drucken lassen durch die Einführung einer Parallelwährung - das ist eine Gefahr für den Euro, der italienische Anleihemarkt reagiert nervös, die Risikoprämien steigen deutlich. Un auch die EZB dürfte hellhörig werden..

 

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Kommentare

Hallo Herr Fugmann, das ist ein bisschen konfus und nicht richtig.

Italien hat ein Riesenproblem mit dem Euro und müsste als eine der ersten den Euro-Raum sofort verlassen.
Das hat nichts mit Berlusconi zu tun, sondern mit der nicht vorhandenen Wettbewerbsfähigkeit der italienischen Wirtschaft und dem Unvermögen Italiens zu tun, zügig und rigoros daran etwas zu ändern.
Berlusconi nutzt die günstige Gelegenheit, etwas als Werbemittel für seine Politik zu nutzen, was schon längst reif zur Umsetzung ist, nur der politische Wille ist nicht da.

Leider unterstützen die EZB und die EU-Gremien Italien darin, im Euro-Raum unbedingt zu bleiben. Sie ermöglichen mit Anleihekäufen die immer weiter fortschreitende Verschuldung Italiens, und das ohne Hoffnung, dass jemals etwas davon an den Hauptgläubiger EZB (und davon 27% an Deutschland) zurückgezahlt wird.

Bei Ausfall Italiens gibt's einen Großteil der Schulden in LIRA (egal welche LIRA-Art) zurück.
In eigener Währung dürfen die Italiener aber nur noch ein paar Monate zurückzahlen, dann müssen die Italiener in Euro zurückzahlen. Den Mechanismus dazu kenne ich nicht ganz genau, mache mich aber mal kundig.

Beides, LIRA-Rückzahlung oder Euro-Rückzahlung, führt mit Sicherheit zum Totalausfall für die Gläubiger und zum Geldverlust der italienischen Sparer (Schuldenschnitt, Währungsreform mit Währungsverfall der LIRA)
WEIL: Sie haben das Geld nicht! Und wenn Berlusconi soviel Lira druckt, dass es doch reicht, dann werden auch seine Wähler Besitzer unendlicher Haufen Papier, für die sie nichts zu kaufen bekommen. Sie werden also Kapitalflucht betreiben.
Nur die Goldbesitzer werden dabei (so er das Gold nicht verbietet im Privatbesitz) nichts verlieren.

Der große Knall kommt ganz gewiss, Gold könnte der Vorbote dieser Ereignisse sein.
Gruß oldmik

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