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Daimler, Nordex, Evotec – wohin führt der Weg?

Gastautor: Daniel Saurenz
22.08.2017, 14:35  |  439   |   |   

Börse-Dax-5Als der DAX bei knapp 13.000 Punkten notierte, kannten die Konjunkturindikatoren nur eine Richtung – nach oben. Damit liefen diese an und über Rekordstände, für uns ein klares Warnsignal. Nun notierte der DAX zeitweise 1000 Punkte tiefer. Dementsprechend fällt der ZEW-Index, den wir eher als Nachlaufindikator sehen, heute “überraschend” zurück und bleibt unter den Erwartungen. Wir positionieren uns seit einigen Tagen wieder vorsichtig auf der Long-Seite mit reichlich Puffer. Wie das im Detail aussehen kann, haben wir am Montag im Webinar besprochen. Hier geht’s zur Aufzeichnung.  Am Dienstag sind wir mit zwei weiteren Webinaren vertreten. 

Beachten Sie unseren Bonus-Favoriten PR774E und die Inliner HW4830 und HU9T9C auf den DAX.

Dienstag, 22,08, 18:00 Uhr: Euer Egmond – Hier gehts zur Anmeldung…

Dienstag, 22,08, 19:00 Uhr: Kerzen, Trend und Sentiment – das Chart-Webinar – Hier gehts zur Anmeldung…

Was die Märkte derzeit bewegt:

Während die Nordkorea-Krise für die Börse kaum noch eine Rolle spielt, rockt US-Präsident Donald Trump wieder in den Vordergrund. Bereits seit Monaten glaubt kaum noch ein Anleger am Anleihe- und Devisenmarkt an eine rasche Umsetzung von Trumps Wahlversprechen. Nun dreht auch das Stimmungsbild an den Aktienmärkten. Doch damit nicht genug, auch die Fed kann mit ihren Statements nicht mehr überzeugen. Bei der Interpretation der Inflationsdaten gibt es unterschiedliche Meinungen unter den Notenbankern. Wenn aber selbst die wichtigste Zentralbank der Welt offenbar die Orientierung verloren hat, ist dies natürlich ein schlechtes Signal für die Finanzmärkte.

EZB bleibt wachsam

EZB_Euro_1Auf der anderen Seite bleibt die EZB weiter vorsichtig. Zuletzt wurden in Frankfurt verstärkt die negativen Folgen einer zu starken Euro-Aufwertung thematisiert. Die EZB scheint nun sehr genau hinzuschauen und könnte ähnlich wie im Frühjahr 2014 bei Kursen von 1,40 Dollar mit verbalen Interventionen beginnen, wenn der Euro wieder in Richtung der 1,20er-Marke schreitet. Auf der anderen Seite sollte die Bremswirkung der starken Gemeinschaftswährung auch nicht überbewertet werden. Zwischen 2004 bis 2015 hielt sich das Währungspaar sehr lange oberhalb von 1,25 Dollar, seit der Einführung 1999 notierte der Kurs durchschnittlich bei 1,21 Dollar. Auch mit einem stärkeren Euro kam die deutsche Wirtschaft gut zurecht.

DAX und Gold vor Schlüsselmarken

Die im Spätsommer oft zu beobachtende saisonal schwierige Phase an den Aktienmärkten scheint sich auch 2017 erneut durchzusetzen. Für den DAX steht in den kommenden Tagen viel auf dem Spiel. Wie schon mehrfach in den vergangenen Jahren erwies sich der kürzlich erfolgte erste Test der 200-Tage-Linie nach einer Rally als Kaufgelegenheit. Kritisch wird es, wenn der viel beachtete Durchschnitt noch einmal in Anspruch genommen wird. Häufig sackte der DAX dann kräftig ab und rauschte in einer ersten Reaktion um rund zehn Prozent unter die 200-Tage-Linie.

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