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Interviews: Stefan Ferstl (ARIQON): „Wir finden ein großes Universum interessanter Zielfonds vor“
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Interviews Stefan Ferstl (ARIQON): „Wir finden ein großes Universum interessanter Zielfonds vor“

Nachrichtenquelle: Asset Standard
24.08.2017, 00:00  |  446   |   |   

Stefan Ferstl erklärt im Interview mit Asset Standard, wie und mit welchem Ziel der Ariqon Alternative Strategies marktneutrale Ansätze bündelt.

Der Ariqon Alternative Strategies bündelt marktneutrale Ansätze mit dem Ziel, ein konservatives Chance-Risiko-Profil zu erreichen. Dabei setzt das Fondsmanagement auf Strategien, die zum Marktumfeld passen.

Mit dem Ariqon Alternative Strategies hat das Team um Ariqon-Vorstand Stefan Ferstl erstmals einen Dachfonds lanciert, der alternative Anlagestrategien bündelt. Ob Long-Short-Strategien, Absolute-Return-Ansätze oder auch Sondersituationen – mit dem Ariqon Alternative Strategies möchten die Vermögensverwalter aus Wien Investoren einen diversifizierten Zugang zu einer attraktiven Anlageklasse bieten. „Vor allem die Niedrigzinsphase hat alternative Ansätze populär gemacht. Inzwischen finden wir ein großes Universum interessanter Zielfonds vor, das uns die Möglichkeit bietet, einen Fonds mit einem konservativen Chance-Risiko-Profil anzubieten“, erklärt Ferstl. Der Ariqon Alternative Strategies verfolgt das Ziel, bei einer Volatilität zwischen drei und fünf Prozent einen Ertrag zwischen vier und sechs Prozent jährlich zu erreichen. Dabei soll die Korrelation sowohl zu Aktien als auch zu Anleihen gering ausfallen: „Da unsere Ertragsquellen von klassischen Märkten unabhängig sind, ist der Fonds eine gute Ergänzung zu bestehenden Portfolien und unterstützt Investoren bei der Diversifikation“, erklärt Ferstl.

Dank institutioneller Tranchen die Kosten im Griff

Auch innerhalb des Ariqon Alternative Strategies wird Diversifikation groß geschrieben. Aktuell befinden sich rund siebzehn Strategien im Portfolio, die derzeit weitgehend gleichgewichtet sind. Maximal zwanzig Zielfonds kann sich das Team des Dachfonds in seinem Portfolio vorstellen. „Es macht wenig Sinn, den Fonds stärker zu diversifizieren, da dies die Volatilität und im Endeffekt auch die Rendite senken würde“, betont Ferstl. Obwohl der Fonds erst seit wenigen Monaten in dieser Form existiert, ist es dem Ariqon Alternative Strategies gelungen, in erster Linie institutionelle Tranchen zu erwerben, was sich positiv auf die Kostenstruktur des Produkts niederschlägt. Dies ist möglich, da sich Ariqon schon seit längerer Zeit mit alternativen Strategien auseinander setzt und diese seinen Produkten beimischt. „Die Anlageklasse an sich ist nichts Neues für uns. Eine Neuerung ist allerdings die Kombination vieler alternativer Strategien aus dem Aktien- und Bond-Bereich, die einen strukturierten Investment-Prozess nötig macht“, betont Ferstl. Die Sorge, dass sich alternative Strategien zu ähnlich sind und daraus Risiken für den Fonds entstehen können, ist für den Ariqon-Vorstand unbegründet: „Die Gefahr für Überschneidungen ist äußerst gering, da jeder Manager einen anderen Ansatz hat. Diesen Ansatz nehmen wir bei der Selektion unserer Strategien genau unter die Lupe“, so Ferstl.

Strukturierte Selektion, kontinuierliches Monitoring

Konkret arbeitet der Ariqon Alternative Strategies mit einem breit definierten Investment-Universum, das neben alternativen Strategien auch Multi-Asset-Ansätze umfasst. „Multi-Asset und Marktneutralität schließen sich nicht aus, aus diesem Grund blicken wir bewusst auf sämtliche Möglichkeiten, die der Markt uns bietet“, erklärt Ferstl. Im nächsten Schritt filtert das Team das gesamte Investment-Universum mit dem Ziel, Produkte mit niedrigem Beta und geringer Korrelation zu Aktien und Anleihen zu finden. Anschließend sorgen Risk-Return- sowie Momentum-Analysen dafür, dass sich die Auswahl potenzieller Zielfonds weiter einengt. Beim letzten Schritt agiert der Ariqon Alternative Strategies gezielt auf der mittel- bis kurzfristigen Zeitebene. „Uns ist es sehr wichtig, Strategien zu finden, die zum aktuellen Marktumfeld passen. Eine gute Entwicklung auf Sicht von drei oder fünf Jahren ist für uns weniger relevant“, so Ferstl und verweist darauf, dass sein Fonds Strategien durchaus aktiv tauschen kann. „Um diese Flexibilität zu erreichen, ist uns das Monitoring sämtlicher Bestände besonders wichtig“, betont der Ariqon-Vorstand. Aus den Risk-Return- und Momentum-Analysen ergibt sich ein gewichtetes Scoring-Modell, welches dem realen Portfolio bereits recht nahe kommt. In weiteren Schritten simulieren die Vermögensverwalter, welche Folgen mögliche Veränderungen des Portfolios hätten und konstruieren anschließend das Portfolio. „Gegenüber einzelnen alternativen Strategien bieten wir  in jeder Marktphase ein attraktives Chance-Risikoprofil. Der Ariqon Alternative Strategies ist ein langfristiger Portfoliobaustein, der sich zur Diversifikation als auch als konservativer Renditebringer gleichermaßen eignet“, fasst Ferstl zusammen.

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