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Fondsreport zu Jackson Hole Flexible Mischfonds im Vergleich

Gastautor: Dieter Fromm
25.08.2017, 11:07  |  2461   |   |   

Die Devisenmärkte erzittern vor der Tagung der Notenbank-Chefs in Jackson Hole. Der Dollar lässt weiter nach. Der unerwartet starke Euro hat vielen Mischfondsmanagern bisher die Jahresbilanz verhagelt.Kein Wunder: Während der MSCI World Dollar-Investoren seit Jahresbeginn rund zwölf Prozent Plus beschert hat, gingen Euro-Anleger leer aus. Werden sich Mario Draghi und Janet Yellen um dieses Problem kümmern?


Viele Mischfondsmanager wurden von der Stärke des Euro überrascht. (© baranq)

Während des Notenbanker-Symposiums haben die europäischen Aktienmärkte etwas zugelegt. Deutsche Bundesanleihen tendierten seitwärts, der Dollar verzeichnete ein Minus. 

Besonders an den Devisenmärkten wird man sehr genau darauf achten, welche Signale Fed-Chefin Janet Yellen und EZB-Präsident Mario Draghi senden. Vor allem dem EZB-Präsidenten Mario Draghi bereitet die Euro-Aufwertung Kopfzerbrechen, zeigt ein Protokoll der letzten Notenbanksitzung. Seit Jahresbeginn legte der Euro um zwölf Prozent zu. 

Schon jetzt scheint klar: Von den bisher eher starren Inflationszielen könnten die Notenbanken abrücken. Denn: "Die Philipps-Kurve ist tot", titelt die US-Tageszeitung Wallstreet Journal: Sie beschreibt einen inversen Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit. 

Starker Euro macht auch vielen Fonds zu schaffen
 

Auch viele flexible Mischfonds erwischte der starke Euro kalt, zeigt ein aktueller Vergleich der Vier- und Fünf-Sterne-Fonds in dieser Kategorie bei der Fondsratingagentur Morningstar. Die Performance im laufenden Jahr fiel bei so manchem Produkt mit Spitzenrating in diesem Jahr mau aus.

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Bei flexiblen Mischfonds dürfen Manager bei guter Marktlage bis zu 100 Prozent in Aktien investieren. In schlechten Zeiten können sie sich zur Gänze von den Börsen zurückziehen. Der Durchschnitt dieser Produkte schaffte in den vergangenen drei Jahren im Mittel 5,2 Prozent Performance per annum, zeigt ein Vergleich bei Morningstar. Das Ergebnis der vergangenen drei Monate fiel negativ aus. Die Standardabweichung auf Sicht von drei Jahren liegt bei 7,8 Prozent. 

Eine Auswahl der meistverkauften Fonds sowie der Bestperformer im laufenden Jahr und im Drei-Jahres-Vergleich, zeigt die folgende Tabelle. Sie berücksichtigt nur Titel, die die Ratingagentur Morningstar mit Topnoten bewertet:

*1 = Augsburger Aktienbank, 2 = comdirect, 3 = DAB BNP Paribas, 4 = DWS, 5 = ebase, 6 = FFB, 7 = Fondsdepotbank, 8 = Metzler Fund Xchange                                                                    
Quellen: Morningstar; moneymeets.com/fonds-finder (Stand: 16.8.2017)

Bitte beachten Sie folgende Hinweise: Die angegebenen Innenprovisionen und die davon abhängigen Vorteile für Sie können sich verändern. moneymeets übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit, inhaltliche Richtigkeit und Aktualität der Informationen.    

Hendrik Leber: Vermögensverwalter der Spitzenklasse
 

Der Bestperformer Acatis Datini Valueflex wird vom Vermögensverwalter Hendrik Leber verantwortet, der seit Jahrzehnten immer wieder für das erfolgreiche Management von Aktienfonds nach wertorientiertem Ansatz ausgezeichnet wurde. Er investiert auch bei diesem Fonds konsequent nach dem Value-Prinzip, kauft also unterbewertete Aktien und Anleihen. 

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So ist das gute Abschneiden im laufenden Jahr auch auf sein starkes Engagement bei Technologieaktien und Gesundheitstiteln zurückzuführen. Die Volatilität der vergangenen drei Jahre bewertet Scope mit 11,8 Prozent, den maximalen Verlust mit zwölf. Es ist also kein Portfolio für Risikoaverse. In einer ähnlichen Risikokasse rangiert auch der CVM Long Term Value.

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