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Ölpreise durch Hurrikan belastet
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Ölpreise durch Hurrikan belastet

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
29.08.2017, 08:31  |  617   |   

Rote Vorzeichen prägten zum Wochenauftakt das Bild am deutschen Aktienmarkt. Als Belastungsfaktor wirkte vor allem der weiter steigende Euro. Die Umsätze gestalteten sich dabei – wie in der letzten August-Woche saisonal üblich – äußert dünn. Der DAX schloss 0,36 Prozent tiefer bei 12.123 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,48 und 0,47 Prozent. Unter den 110 größten Aktien gab es 24 Gewinner (22%) und 86 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 73 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei lediglich 35,9 Millionen Aktien im Wert von 1,63 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,62). Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten nur Versorger (+0,23%) und Technologiewerte (+0,03%) moderate Zugewinne verbuchen. Die kräftigsten Abschläge sahen Bauwerte (-0,87%), Konsumwerte (-0,81%) und Versicherungen (-0,70%). Infineon belegte ohne Nachrichten die DAX-Spitze mit plus 0,39 Prozent. E.ON und ThyssenKrupp notierten 0,28 beziehungsweise 0,27 Prozent fester. Das Schlusslicht im Index bildete Linde mit einem Verlust von 1,36 Prozent. Adidas und Deutsche Börse verloren 1,27 respektive 1,20 Prozent.

An der Wall Street bot sich zur Schlussglocke ein uneinheitliches Bild. Der Dow verbuchte ein leichtes Minus von 0,02 Prozent und endete bei 21.808 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 rückte hingegen um 0,26 Prozent vor auf 5.838 Zähler. 45 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen, während 51 Prozent an Wert verloren. Das Abwärtsvolumen überwog mit 58 Prozent. 89 neuen 52-Wochen-Hochs standen 55 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Healthcare und Technologie. Am stärksten verloren Finanzwerte und Immobilienwerte.

Am Währungsmarkt wirkte das Fehlen von Aussagen zur Geldpolitik seitens Fed-Chefin Yellen und EZB-Präsident Draghi vom Freitag nach. Der US-Dollar verlor gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Kanada-Dollars an Wert. Der Dollar-Index verlor weitere 0,28 Prozent auf 92,26 Punkte. Der Euro konnte sich als stärkste Hauptwährung gegenüber allen anderen Majors befestigen. EUR/USD legte um 0,47 Prozent auf ein 31-Monats-Hoch bei 1,1977 USD zu. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen der Austral-Dollar durch Stärke und der Kanada-Dollar durch Schwäche auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex verlor 0,55 Prozent auf 376,96 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 0,84 Prozent auf 51,97 USD. Die US-Sorte WTI sackte belastet von den Auswirkungen von Hurrikan Harvey um 2,49 Prozent auf 51,97 USD ab, da die zahlreich stillgelegten Raffinerien an der Golfküste als Abnehmer wegfallen. Der Preis für US-Erdgas stieg um 1,23 Prozent auf 2,96 USD. Comex-Kupfer legte um 1,10 Prozent auf ein 2-Jahres-Hoch bei 3,07 USD zu. Gold notierte 1,36 Prozent höher auf einem 9-Monats-Hoch bei 1.316 USD (1.094 EUR) und überwand damit den wichtigen mittelfristigen Widerstand bei 1.296 USD. Silber, Platin und Palladium kletterten zwischen 0,61 und 2,29 Prozent. Am Rentenmarkt hielten sich die Ausschläge in engen Grenzen. Die Umlaufrendite sank um einen Basispunkt auf 0,15 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,38 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,02 Prozent höher bei 164,76 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte einen Basispunkt tiefer bei 2,16 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh südwärts. Der Überflug einer nordkoreanischen Rakete über japanisches Territorium führte zu einem deutlichen Anstieg der Risikoaversion in der Region. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,41 Prozent auf 159,82 Punkte.

Heute stehen von der Makroseite der GfK-Konsumklimaindikator sowie der Index des US-Verbrauchervertrauens (Conference Board) im Fokus. Geschäftszahlen gibt es von VTG, Hapag-Lloyd und Vapiano.

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