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OTS Invest in Heads GmbH & Co. KG / Invest in Heads: Neuer Fonds investiert ...

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
01.09.2017, 13:00  |  681   |   |   

Invest in Heads: Neuer Fonds investiert in schlaue Köpfe / Bevor der Aktienfonds investiert, werden außergewöhnliche und aussagekräftige Persönlichkeitsprofile über die Chefetage erstellt
Stuttgart (ots) - "Gesichter sind die Lesebücher des Lebens", soll der italienische Filmemacher Federico Fellini gesagt haben. Und die heutige Forschung gibt ihm Recht. Denn das Gesicht verrät viel mehr über einen, als es auf den ersten Anschein wirkt: Strategisches Denken, Willensstärke, Führungskompetenz und Durchsetzungskraft sind nur einige Dimensionen, die sich allein anhand der Form des Kopfes ableiten lassen.


Ein bereits gut erforschtes Thema ist der Zusammenhang von Testosteron und Aggressivität: Je mehr von dem Sexualhormon im Körper eines Jungen ist, desto breiter werde das Gesicht und hier vor allem das Kinn. In weiteren Studien wurde aufgezeigt, dass Testosteron auch aggressives Verhalten fördern kann. Als beide Erkenntnisse zusammen untersucht wurden, kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass Männer mit breiteren Gesichtern tatsächlich messbar aggressiver sind und egoistischer handeln.


Doch nicht nur die Aggressivität wurde untersucht. Zahlreiche Studien konnten weitere Charakter-Eigenschaften, die aus dem Gesicht abgelesen werden können, nachweisen. Zum Beispiel wie klug, vertrauenswürdig, dominant oder sogar wie politisch liberal jemand ist. Selbst im Milliarden-Geschäft Fußball kommt diese Methode zu korrekten Ergebnissen, wie eine Studie der University of Boulder/Colorado zur Weltmeisterschaft 2010 zeigte: Je breiter das Gesicht, desto mehr Tore, aber auch desto mehr Fouls.


Der in diesem Frühjahr aufgelegte Invest in Heads Fund - Global Equity (
ISIN: LI0350937053) macht sich auf Basis dieser Wissenschaft ein selbst entwickeltes Beurteilungstool zunutze, um nicht nur die stärksten Small- und Mid-Caps zu finden, sondern zudem auch jene mit dem "besten und geeignetsten Management". Wie das geht, erläutert der Managing Director des Fonds, Volker Weber.


Was ist das Einzigartige, der USP, von Invest in Heads?


Volker Weber: Neben den klassischen Beurteilungstools, wie etwa Finanzkennzahlen, Unternehmensumfeld und Konjunktur, legen wir Wert auf die individuelle Beurteilung der Führungskräfte. Es gibt hier zahlreiche Charakter-Eigenschaften, die bei der Unternehmensführung zum Tragen kommen und von uns genau analysiert werden. Etwa in Bezug auf Strategie, Risikoneigung, Führungsfähigkeit, Innovationsbereitschaft, Eigeninitiative, Realitätssinn, um nur einige zu nennen. Unser einzigartiges Bewertungsverfahren erfolgt dank intelligent definierter Algorithmen und azyklischer Methoden aus dem Headhunting-Bereich.


Sie investieren in Köpfe, also in Kompetenz. Dafür bewerten Sie das Management der potenziellen Unternehmen. Wie läuft bei Ihnen dieser Analyseprozess ab?


Wir analysieren die Köpfe des Managements im Hinblick auf Herausforderungen und gleichen sie mit diesen und den Chancen des Unternehmens ab. Dies betrifft Eigenschaften der persönlichen, sozialen und beruflichen Dimension der Führungskraft, um somit ein aussagestarkes Persönlichkeitsprofil zu erhalten. Das so erhaltene Stärken-Schwächen-Profil des Managements wird mit der SWOT-Analyse abgeglichen. Das sich daraus ergebende Resultat ist für unser Engagement entscheidend.


Woher stammt das Face-Mapping?


Die Ursprünge liegen in der Physiognomik, der Grundlage der Psycho-Physiognomik, die seit Jahrtausenden die Menschen fasziniert. Sie ist eine Art greifbare Methodik zur Erkenntnisgewinnung, die in ihrer Ganzheit insbesondere von Fachbereichen wie etwa der Hirnforschung und Hormonforschung wissenschaftlich begleitet wird. Bereits die Hochkulturen Chinas, Indiens und Griechenlands waren mit dem "analysierenden Lesen" von Gesichtern vertraut. Die wohl erste dokumentierte physiognomische Beratung mit Deutung des Gesichts ist im Zuozhuan im Jahr 626 v. Chr. historisch belegt. In der griechischen Antike beschäftigten sich vor allem die großen Philosophen von Sokrates über Platon bis Hippokrates mit der Physiognomie des Menschen und stellten Zusammenhänge zwischen Ausprägungen des Gesichts und der Verhaltensweisen fest. Auch in Deutschland ist die Methode bereits seit hunderten von Jahren bekannt. Im 18. Jahrhundert machte der Philosoph, Schriftsteller und Pfarrer Johann Caspar Lavater mit seinem vierbändigen Werk "Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe" die Psycho-Physiognomik hierzulande populär. Selbst Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe, beide Befürworter der Psycho-Physiognomik, diskutierten seine Theorien. Goethe unterstützte Lavater sogar bei den ersten beiden Bänden seines Hauptwerkes. Auch der deutsche Philosoph, Autor und Hochschullehrer Arthur Schopenhauer setzte sich ausgiebig mit der Psycho-Physiognomik auseinander.


Welche Charaktereigenschaften zeichnen einen "passenden" Manager aus und wie stellen Sie diese fest?

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