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Schottland Pornos motivieren Jugend zu Straftaten

Nachrichtenquelle: Pressetext (News)
05.09.2017, 06:10  |  1801   |   |   

Edinburgh (pte003/05.09.2017/06:10) - Der starke Anstieg von Sexualverbrechen, die in Schottland von Minderjährigen begangen werden, ist auch auf den Konsum von Pornos aus dem Internet zurückzuführen. Zu dieser Erkenntnis kommen Experten der Wohltätigkeitsorganisation The Reward Foundation http://rewardfoundation.org in ihrer aktuellen Untersuchung.

Immer mehr Sexvergehen

"Wenn wir uns nicht der Realität widmen, was die Porno-Industrie unseren Jugendlichen verdeckt lehrt, wird die Kriminalitätsrate weiter steigen", unterstreicht Mary Sharpe von The Reward Foundation. Zu den in den vergangenen Jahren aufgezeichneten Straftaten von Teenagern gehören unter anderem Vergewaltigungen, versuchte Vergewaltigungen, sexuelle Belästigungsfälle und andere sexuelle Vergehen. Die Experten sehen in diesem Kontext auch den verstärkten Porno-Konsum durch minderjährige Zuschauer.

In den Jahren 2015 und 2016 wurden 407 Teenager wegen diverser sexueller Straftaten festgenommen. 120 minderjährige Straftäter hatten entweder versucht, jemanden zu vergewaltigen oder eine Vergewaltigung begangen. 113 Jugendliche wurden wegen sexueller Belästigung angeklagt und 167 begingen andere sexuelle Verbrechen. Sieben der Täter, die 16 oder 17 Jahre alt waren, verschickten zudem Textnachrichten mit sexuellen Inhalten.

Breiter Ansatz erforderlich

Pornografie wird in den vergangenen Jahren immer wieder als Ursache für gewalttätige Übergriffe gesehen. Ein Abgeordneter des US-Bundesstaats Alabama will Pornoseiten im Internet sogar sperren lassen (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20170406003 ). Der schottische Politiker John Swinney hat am kommenden Freitag deshalb das Gipfeltreffen "Children, Young People and Sexual Offending" anberaumt. Es sei wichtig, jungen Erwachsenden Würde und Respekt zu lehren. Lehrer und andere Vertrauenspersonen von Minderjährigen sollen zudem Feedback geben, wie die Problematik behandelt werden sollte.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Sabrina Manzey
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail: manzey@pressetext.com
Website: www.pressetext.com

[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20170905003 ]



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