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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 36-2017

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Gastautor: Jörg Schulte
11.09.2017, 11:24  |  3026   |   

Der Goldpreis konnte sich mittlerweile über der wichtigen Marke von 1.300 USD pro Unze stabilisieren...

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

während der Dow Jones in der vergangenen Woche rund 0,9 % abgab, konnte der deutsche Leitindex DAX gut 1,3 % hinzugewinnen.

Eine nach wie vor große Unbekannte bleiben die Kredite, welche die Amerikaner für Aktien, Immobilien und Autos aufgenommen haben. Das „Fed-Experiment“, mit einer einhergehenden Inflation die Zinswende einzuleiten, schlug bisher ins Leere. Eher das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Experten zufolge befindet sich der Immobilienmarkt im gleichen Muster wie zuletzt im Jahr 2007, als sich eine Katastrophe zusammenbraute. Das ist aber auch kein Wunder, da sich die stark zugenommene Geldausweitung auch in den Immobilienpreisen drastisch niederschlug. Wie das weiter- und ausgeht, bleibt noch abzuwarten.

Zudem ist es bald wieder so weit, dass die USA an ihrer Schuldenobergrenze ankommen. Wir erinnern uns: gegen Ende 2013 verweigert der Kongress zunächst die Schuldenerhöhung, woraufhin der Dow Jones um mehr als 1.000 Punkte absackte. Der Grund ist klar, geht eine Schuldenerhöhung nicht durch den Kongress werden die staatlichen Aktivitäten auf ein absolutes Minimum zurückgefahren, was zu Lasten der Wirtschaft geht. Diesbezüglich sind wir dieses mal allerdings sehr optimistisch, das ein sogenannter ‚Government Shutdown‘ nicht eintreten wird. Die dramatischen Schäden die durch die Wirbelstürme angerichtet wurden, werden den Kongress schon fast zwingen zuzustimmen, um den Wiederaufbau nicht zu verzögern. Ohne die Naturkatastrophe(n) hätte es bestimmt anders ausgesehen.

Das positive Kursverhalten im DAX könnte noch vom Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) zeugen. Damit wurde ein weiterer Unsicherheitsfaktor vorerst ausgeräumt, denn die EZB hat den Leitzins erwartungsgemäß unangetastet gelassen. Auf der anderen Seite aber sind die Vorgaben von der Konjunkturseite etwas widersprüchlich und die geopolitischen Probleme könnten reichlich Zündstoff in sich bergen. Gleichwohl läuft derzeit eine Konsolidierung in geordneten Bahnen ab. Die Indizes nehmen immer mal wieder an den Marktrückschlägen teil, was zu begrüßen ist.

Der Goldpreis konnte sich mittlerweile über der wichtigen Marke von 1.300 USD pro Unze stabilisieren. Am Freitag per Handelsschluss notierte das Edelmetall bei 1.346 USD pro Unze, was einem Wochenplus von 1,7 % entspricht. Unternehmen wie z.B. GoldMining, Pershing Gold, Klondex Mines und U.S. Gold Corp. werden das zu schätzen wissen. Marktbeobachtern zufolge trieben die geopolitischen Spannungen Anleger wieder in Gold. Denn als die Nachricht dass Nordkorea eine Wasserstoffbombe getestet haben soll über die Ticker lief, wurden in dem berühmt berüchtigten sicheren Hafen Gold höhere Umsätze ausgemacht. Um so interessanter daher die Markteinschätzung der Analysten der US-Großbank Goldman Sachs, die die Ursache für den derzeit starken Goldpreis an der umstrittenen Lage in Washington festmachen.

Silber konnte sich ebenfalls weiter verteuern und legte 1,4 % auf rund 18,- USD zu, wovon Unternehmen wie MAG Silver und Endeavour Silver überdurchschnittlich profitieren könnten. Der Platinpreis konsolidierte auf hohem Niveau und trat mit einem Minianstieg von 1,- USD auf 1.004 USD je Unze quasi auf der Stelle.

Anders hingegen sah es beim Zink und Kupferpreis aus, die sich nach der fulminanten Rallye der Vorwochen eine Pause gönnten und etwas verschnauften. So verlor Zink in der abgelaufenen Handelswoche rund 5,4 % und notierte schlussendlich bei 3.035 USD je Tonne, was Ascendant Resources aber keinen Abbruch tun sollte. Kupfer erwischte es nicht ganz so stark und verlor rund 2,5 % auf 6.662 USD je Tonne.

Wie in den Märkten war ebenfalls Bewegung in den Unternehmen über die wir berichten. Deshalb hier der Rückblick auf die unserer Meinung nach interessantesten Berichte der Redaktion aus der vergangenen Woche.

 

Aus Sibanye Gold wird Sibanye-Stillwater

Durch die Übernahme durch Sibanye werde die derzeitige Stillwater -Jahresproduktion von ungefähr 300.000 Unzen auf ungefähr 550.000 Unzen 2E PGM ansteigen.

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Aequus Pharmaceuticals sichert sich Bioinformatik-Plattform

Ehaves Plattform erfasst auf effiziente Art und Weise qualitativ hochwertige klinische Daten und Behandlungs-Tools, integriert diese und stellt sie dann zur Verfügung.

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Caledonia Minings Hauptaktionär stockt Beteiligung weiter auf

Genauso wie er können aber auch alle anderen Anleger weiterhin von der vierteljährlichen Ausschüttung der Gesellschaft profitieren, die derzeit eine Rendite von rund 4,3 % ermöglicht.

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Gold-Bullenmarkt dank Kim

Mit dem Ausbruch über 1.300 US-Dollar je Feinunze Gold macht Gold seinem Namen als sicherer Hafen alle Ehre.

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Sierra Metals berichtet über hochgradige Ergebnisse aus der ‚Bolivar’-Kupfermine

Das Unternehmen schnitt Gehalte die sogar über denen des bisher abgebauten Erzes lagen.

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Nachholpotenzial beim Silberpreis

Nicht nur Gold, auch der kleine Bruder Silber brach preislich aus. Das Anlegerinteresse richtet sich zusehends auf Edelmetalle und auch die Gesellschaften, die die edlen Rohstoffe aus dem Boden holen.

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Aequus Umsätze steigen weiter stark an

Mit Beginn der Werbekampagne im Dezember 2015 hat die generische Version der am häufigsten verwendeten Dosis von ‚Tacrolimus‘ ein Wachstum von 103 % erlebt.

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Fission trifft über 128 m Vererzung hochgradige Abschnitte

Auch die neuen Analysenergebnisse von Fission bestätigen in vier neuen Bohrungen die hochgradige Vererzung innerhalb der neunen ‚R1515W’-Zone.

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte


 


 


 


 


 


 

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