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Globale Marken implementieren RCS Messaging, das auf dem Universal Profile der GSMA basiert

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
13.09.2017, 04:08  |  658   |   |   

Die GSMA gab heute bekannt, dass mehrere globale Marken, darunter 1-800 CONTACTS, BMW Seattle, Detroit Pistons, MGM Resorts, Multiplus, Subway und Walgreens, Messaging as a Platform (MaaP)-Dienste, die auf dem Universal Profile for Advanced Messaging (UP) der GSMA basieren, auf dem Mobile World Congress Americas vorstellen werden. Dabei planen all diese Marken ihr bestehenden SMS Business Messaging zu Rich Communications Services (RCS) Application-to-Person (A2P) Messaging aufzurüsten, das Kunden ein reichhaltigeres und interaktiveres Erlebnis bietet und es diesen ermöglicht, innerhalb der Messaging-Plattform selbst direkt mit den Marken in Kontakt zu treten.

„Messaging as a Platform und RCS A2P stellen eine gewaltige Verbesserung gegenüber dem bestehenden SMS Business Messaging dar und eröffnen für Millionen von Marken eine Vielzahl von Möglichkeiten, ihre Art, wie sie den direkten Dialog mit dem Kunden pflegen, zu verändern“, so Alex Sinclair, Chief Technology Officer, GSMA. „Die Grundlage für all dies ist das Universal Profile der GSMA, das von Mobilfunkbetreibern in aller Welt übernommen wird und eine globale RCS-Community mit einem einheitlichen, durchgehenden und ansprechenden Anwendererlebnis ermöglicht.”

Die Marken arbeiten zurzeit mit Aggregatoren und Mobile-Marketing-Unternehmen, darunter 3Cinteractive, CM, ICF Olson, Mobivity, Movile, OpenMarket, Tiaxa und Zipwhip, die an Programmen wie das Early Access-Programm von Google teilnehmen. Jüngsten Schätzungen von GSMA Intelligence zufolge soll der A2P RCS-Markt eine Wert von 74 Mrd. US-Dollar bis 20211 erreichen. RCS gewinnt weiterhin an Dynamik, was an Einführungen durch über 50 globale Netzbetreiber und über 136 Millionen monatlichen aktiven Benutzern in aller Welt zu erkennen ist.

MaaP verwendet die hochmoderne im UP definierte Messaging-Fähigkeit, um ein Leistungsspektrum möglich zu machen, das das Anwendererlebnis durch die Verwendung von künstlicher Intelligenz, Chatbots und Plugins sowie von „Conversational Commerce“ verbessert. Damit können Kunden ausschließlich über Messaging Restaurantplätze reservieren, Zugfahrkarten buchen und im Einzelhandel Käufe tätigen. Alle Transaktionen werden mit zugehörigen Zeitinformationen versehen, die die Käufe verifizieren, sodass die Verbraucher sich keine Sorgen machen müssen. Um die Nutzung noch komfortabler zu machen, können auch mehrere Käufe in eine einzige Benutzeroberfläche integriert werden. MaaP bietet Mobilfunkbetreibern außerdem eine Möglichkeit, den Dialog mit ihren Teilnehmern zu intensivieren.

Das Universal Profile for Advanced Messaging der GSMA
Die GSMA hat unlängst UP 2.0 herausgegeben, das aufbauend auf den im letzten Jahr herausgegebenen ersten technischen Spezifikationen wesentliche Grundlagen für MaaP und verbesserte Messaging-Expressivität, APIs, Plug-in-Integration und optimierte Authentifizierung und Sicherheit einführt. Die GSMA arbeitete mit dem Kreis der Mobilfunkbetreiber an der Entwicklung des UP. Dabei war das Ziel, durch die Bereitstellung eines offenen, durchgehenden und globalen, geräteübergreifenden Messaging-Dienstes die Implementierung von interoperablen Kommunikationsdiensten zu vereinfachen und zu beschleunigen. UP wird zurzeit von über 70 führenden Netzbetreibern, Anbietern und OS-Providern weltweit unterstützt.

Das A2P Future Messaging Lab der GSMA
Die GSMA hat weiterhin in jüngster Zeit das GSMA A2P Future Messaging Lab ins Leben gerufen, das Netzbetreiber, Messaging-Aggregatoren, Mobile-Marketing-Unternehmen und Marken zusammenbringt, damit diese die betrieblichen und kommerziellen Erfordernisse für die Entwicklung von RCS zur branchenführenden A2P Messaging-Plattform kennenlernen. Das Lab wird einen Überblick über die neuesten Entwicklungen hinsichtlich der Spezifikationen zu MaaP geben und wichtige Themen wie Monetarisierung, Datenschutz, Sicherheit und Vertrauen, Verbindung und Kundenerlebnis abhandeln. Das Future Networks-Programm der GSMA veranstaltet das fünfte GSMA A2P Future Messaging Lab am Montag, dem 11. September. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsma.com/futurenetworks/events-and-webinars/mwc-americas-san-francisco/

Future Networks auf dem Mobile World Congress Americas 2017
Auf dem Mobile World Congress Americas in San Francisco veranstaltet das Future Networks-Programm der GSMA das Seminar „Messaging as a Platform: The Future of Brand Communications“ am Dienstag, dem 12. September, 10.00-12.30 Uhr. Im Rahmen des Seminars wird beleuchtet, wie RCS-Messaging neue Kommunikationskanäle für Marken eröffnet. Weiterhin findet ein Seminar zu 5G statt, das u. a. Pläne für branchenspezifische Services und die Art und Weise, wie auf 5G zugeschnittenes Netzwerk-Slicing in mehreren Branchen angewendet werden kann, abhandelt. Das Programm wird auch in der GSMA Innovation City vertreten sein und Live-Demonstrationen von global tätige Marken, die RCS, Chatbots und MaaP verwenden, präsentieren. Sie können sich für eine oder mehrere dieser Veranstaltungen anmelden oder weiter Informationen erhalten unter www.gsma.com/futurenetworks/events-and-webinars/mwc-americas-san-francisco/.

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Hinweise an Redakteure
1.) GSMA Intelligence

Über die GSMA
Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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