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Gastautor: Markus Fugmann
14.09.2017, 12:54  |  1420   |   |   

Von Markus Fugmann

Heute Nacht kamen Konjunkturdaten aus China, die allesamt deutlich unter der Erwartung lagen: Einzelhandelsumsätze, Industrieproduktion und Bauinvestitionen. Ist das Zufall? Nein. Denn Konjunkturdaten von heute sind in der Vergangenheit „gemacht“ worden – sie sind eine Folge des sogenannten Kreditimpulses, der mit Verzögerung von neun bis 12 Monaten auf die Realwirtschaft durchschlägt.

Was ist der „Kreditimpuls“? Der Begriff stammt aus dem Jahr 2008 von dem damals für die Deutsche Bank arbeitenden Michael Briggs. Der Begriff bemisst die neue Kreditvergabe in Relation zum BIP eines Landes. Kurz gefasst: je höher die Vergabe neuer Kredite in Relation zum BIP eines Landes, umso stärker wird absehbar die Nachfrage der Privatwirtschaft nach Gütern und Dienstleistungen steigen – es entsteht also Wachstum durch vermehrte Nachfrage, weil mehr Geld zirkuliert, die Firmen und Einzelmenschen mehr Geld in der Tasche haben. Firmen, die leicht Kredit bekommen, bauen neue Fabriken, stellen mehr Mitarbeiter ein, diese Mitarbeiter haben mehr Geld zur Verfügung, konsumieren daher mehr etc.

 

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