DAX+0,06 % EUR/USD-0,35 % Gold-0,70 % Öl (Brent)-0,68 %
Krones gesucht
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Nachrichtenquelle: Commerzbank
15.09.2017, 08:31  |  427   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag nach einem impulslosen Geschäft uneinheitlich. Händler machten hierfür eine abwartende Haltung vor dem heutigen großen Verfall an den Terminbörsen verantwortlich. Der DAX schloss 0,10 Prozent schwächer bei 12.540 Punkten. MDAX und TecDAX gewannen 0,15 beziehungsweise 0,41 Prozent hinzu. Unter den 110 größten Werten gab es 57 Gewinner (52%) und 52 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 67 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 85,6 Millionen Aktien (Vortag: 82,4) im Wert von 3,50 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,05). Stärkste Sektoren waren Automobile (+0,50%), Versicherungen (+0,43%) und Medien (+0,33%). Am deutlichsten verloren Rohstoffwerte (-1,42%), Versorger (-1,42%) und Konsumwerte (-0,66%). An der DAX-Spitze verbesserte sich die Continental-Aktie um 2,10 Prozent. Für Auftrieb sorgte die angekündigte Aufspaltung des schwedischen Konkurrenten Autoliv. Allianz und BMW rückten um 0,46 beziehungsweise 0,35 Prozent vor. Am DAX-Ende verlor Deutsche Börse 1,72 Prozent. Hier belastete die Verschiebung des Aktienrückkaufprogramms. RWE und Lufthansa notierten 1,18 und 1,07 Prozent schwächer. Krones haussierte im MDAX um 3,67 Prozent. Händler verwiesen auf die Branchenmesse Drinctec, bei der der Spezialist für Getränkeabfüllanlagen einen positiven Eindruck hinsichtlich der weiteren Wachstumsaussichten machte. Medigene sprang im TecDAX nachrichtenlos um 7,13 Prozent. Siltronic erfreute mit der Ankündigung einer höher als erwarteten Ausschüttungsquote, was dem Papier einen Kurssprung von 5,46 Prozent bescherte.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow mit einem Aufschlag von 0,20 Prozent bei 22.203 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte hingegen 0,59 Prozent ein und notierte bei 5.969 Zählern. An der NYSE verzeichneten 50 Prozent der Werte Kursgewinne und 45 Prozent Verluste. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich die Waage. 99 neuen 52-Wochen-Hochs standen neun neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Versorger und Immobilien. Die größten Abgaben waren bei Herstellern zyklischer Konsumgüter (Consumer Discretionary) sowie bei Technologietiteln zu beobachten. Veröffentlichte Konjunkturdaten (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Verbraucherpreise) kamen besser als erwartet herein, wirkten sich jedoch kaum auf das Kursgeschehen aus.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels 0,25 Prozent schwächer bei 92,16 Punkten. Im Tagesverlauf hatte er ein Wochenhoch bei 92,66 Zählern erreicht. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Pfund Sterling auf. EUR/USD stieg nach dem zwischenzeitlichen Markieren eines 2-Wochen-Tiefs um 0,21 Prozent auf 1,1910 USD. Deutliche Zugewinne gegenüber allen anderen Majors verbuchte das britische Pfund. Hier beflügelte die Ankündigung der Bank of England, sie könnte in den kommenden Monaten erstmals seit einem Jahrzehnt die Leitzinsen anheben.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,26 Prozent auf 393,43 Punkte. Brent-Öl legte um 0,11 Prozent auf 55,22 USD zu. Zwischenzeitlich war es bis auf ein 5-Monats-Hoch bei 55,99 USD hinaufgelaufen. Der Preis für US-Erdgas notierte nach den wöchentlichen Lagerbestandsdaten 0,33 Prozent fester bei 3,07 USD. Laut der EIA kletterten die Vorräte im Berichtszeitraum um 91 Milliarden Kubikfuß (Konsensschätzung: 85). Comex-Kupfer blieb im Korrekturmodus und verbilligte sich um 0,74 Prozent auf ein 4-Wochen-Tief bei 2,96 USD. Gold stieg nach dem Erreichen eines 2-Wochen-Tiefs um 0,21 Prozent auf 1.331 USD (1.115 EUR). Platin gewann 0,06 Prozent auf 983,80 USD hinzu. Silber und Palladium verloren 0,29 beziehungsweise 1,49 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,19 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,41 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,06 Prozent tiefer bei 161,66 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete wie am Vortag bei 2,20 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index notierte jedoch dank steigender Aktien in Tokio 0,10 Prozent fester bei 162,47 Punkten. Auf der Stimmung lastete ein erneuter Raketentest seitens Nordkoreas. Das Geschoss flog über japanisches Territorium und stürzte östlich von Hokkaido in den Pazifik.

Heute stehen der Empire State Manufacturing Index, der US-Einzelhandelsumsatz und die US-Industrieproduktion im Fokus. Aufgrund des großen Verfalls an den Terminbörsen ist mit erhöhter Volatilität in den Aktienindizes und in Einzelaktien zu rechnen.

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