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Euro fondsxpress Ist der Bitcoin -Betrug?

Gastautor: Jörn Kränicke
15.09.2017, 15:51  |  1836   |   |   

Laut der neuesten Umfrage unter den Geldverwaltern von der Bank of America Merrill Lynch (BofAML) sind Aktien weiterhin überteuert. Über 40 Prozent der Befragten denkt dies. Damit bewegt sich die Quote auf dem Niveau der Internetblase. Allerdings hält dies die Fondsmanager nicht davon ab, weiterhin auf Aktien zu setzen. Denn ein Großteil geht vom sogenannten „Goldilocks-Szenario“ aus, also -einem überdurchschnittlichen Wachstum bei unterdurchschnittlicher Inflation. Dies ist ein ideales Umfeld für steigende Unternehmensgewinne. Daher erwartet auch kaum jemand eine Rezession in den kommenden zwölf Monaten.

Luft nach oben für die Aktienmärkte sieht BofAML-Chefstratege Michael Hartnett aufgrund der hohen Bargeldbestände. Mit 4,8 Prozent liegen sie über dem langjährigen Durchschnitt von 4,5 Prozent. Gefahr sehen die Geldverwalter vor allem bei der Kryptowährung Bitcoin — sie stieg allein seit Jahresbeginn um 350 Prozent. JP Morgan-Chef Jamie Dimon hat den Bitcoin sogar als „Betrug“ bezeichnet. Auf einer Konferenz sagte er, dass die Währung höchstens für „Mörder“ oder „Drogenhändler“ tauge. Und die Spekulation hält er für schlimmer als die holländische Tulpenzwiebel-Blase.

Ich wünsche Ihnen ein sonniges Wochenende
Jörn Kränicke
Chefredakteur

 

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