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Auswärtiges Amt: Regierung muss Macrons Initiative rasch aufgreifen
Foto: Emmanuel Macron, über dts Nachrichtenagentur

Auswärtiges Amt Regierung muss Macrons Initiative rasch aufgreifen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
26.09.2017, 21:27  |  1523   |   |   

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Auswärtige Amt (AA) hat den Ruf des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron nach mehr Europa begrüßt und entsprechende Initiativen der Bundesregierung verlangt. Macrons Rede setze ein "ganz wichtiges Aufbruch-Zeichen für Europa", sagte AA-Staatsminister Michael Roth (SPD) der "Welt" (Mittwoch). Dessen "Leidenschaft und Entschlossenheit für Europa" seien beeindruckend.

Roth würdigte vor allem Macrons "Vorschläge für ein soziales Europa, eine Vertiefung der Eurozone und eine verstärkte Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten die Grundlage für eine Erneuerung Europas". Deutschland und Frankreich müssten ihrer gemeinsamen Verantwortung für Europa gerecht werden. Die Bundesregierung müsse, forderte der SPD-Politiker, "deshalb die Initiative von Präsident Macron rasch und konstruktiv aufgreifen". Man müsse jetzt "Mut und Entschlossenheit zeigen, um Europa gegen populistische und nationalistische Bewegungen zu stärken und für unsere gemeinsamen Werte entschiedener einzutreten". Roth sagte weiter: "Wer jetzt zögert und meint, man könnte weiter nur darüber sprechen, was alles in Europa nicht geht und wozu Deutschland nicht bereit ist, der hat nicht verstanden, welche historische Bewährungsprobe vor uns liegt." Roth kritisierte in diesem Zusammenhang Kanzlerin Angela Merkel (CDU). "Ich wünschte, ich hätte ein einziges Mal in den vergangenen Jahren Bundeskanzlerin Merkel so ambitioniert und so leidenschaftlich über Europa reden gehört", sagte Roth.

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Kommentare

"Ich wünschte, ich hätte ein einziges Mal in den vergangenen Jahren Bundeskanzlerin Merkel so ambitioniert und so leidenschaftlich über Europa reden gehört", sagte Roth

Wenn die Franzosen etwas wollen, dann wollen sie etwas für sich.
Den Euro haben sie uns nicht aufgedrängt, dass Deutschlands Rolle in der Welt noch bedeutender wird.

Sie wollten Deutschland schwächen mit der erzwungenen Aufgabe der DM
(Entweder Wiedervereinigung und Aufgabe der DM oder keine Wiedervereinigung und Wiederaufleben lassen alter Bündnissysteme, das war die alternative unter Mitterand für Deutschland.
Das war glatte Erpressung.

Ein Franzose hätte bei Fortbestehen der DM nicht Präsident der zweitwichtigsten
Zentralbank der Welt werden können.
1992 wurden 18 % der Weltdevisenreserven in DM gehalten,
62 % in Dollar, 8 % in Yen, 3 % in BP, 1 % in französischem und 1 % in schweizer Franken.

Dass ein Deutscher diesen Posten quasi gepachtet hatte, war für sie unerträglich.
Missgunst ist ein wichtiges Motiv der französischen Politik.
Es geht vor allem um deutsches Steuergeld, das von der EU in andere Länder
umgeleitet werden soll.

Habe dem FDP Vorsitzenden Lindner gut zugehört.
Ich dachte mir dann, den hätte ich auch wählen können anstatt der AFD.

Aber ich traue ihm noch nicht. Er muss erst mal beweisen,
dass er deutsche Interessen vertritt.

Deutsches Interesse ist es nicht, den Bundestag seiner finanzpolitischen Komptenzen
berauben zu lassen.

Wie gut, dass wir nun wenigstens eine Partei im Bundestag haben, die laut aufschreien wird,
wenn deutsches Geld und Komeptenzen europapolitisch verjubelt werden.

Das wird noch lustig werden.

Die Schweigespirale und einseitige Propaganda in Sachen EU , Euro wird wohl gekappt werden.

Es gibt endlich Opposition im Bundestag mit der Option,
dass diese bei der nächsten Wahl noch stärker wird,
wenn wir nach Europa verkauft werden sollen.
Klar will der unserer Kohle:

Macron will Deutschland zahlen lassen – Solms: „Jetzt geht es an Euer Portemonnaie“

Ein Drittel des Bundeshaushaltes soll Deutschland an die EU zahlen – wenn es nach der "neuen Partnerschaft" von Macron geht. Er erwartet, dass die Staaten 3 bis 4 % des BIP zahlen, das wäre hier die stolze Summe von 94 bis 125 Milliarden Euro. Oder wie der FDP-Politiker Hermann Otto Solms warnt: "Achtung deutsche Steuerzahler: Jetzt geht es an Euer Portemonnaie“ (2015).


http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/macron-will-deu…

Es wird Zeit in ein Land umzuziehen, in dem es sich als ein Leistungsträger und Steuerzahler wirklich noch gut und gerne leben lässt.
Ok,ich zögere,weil hier nichts konkretes vorgeschlagen wurde,das kann man mir anlasten,ich hätte etwas mehr präzise Vorschläge erwartet!
Die Bundesregierung,sehe ich keineswegs im Zwang,sich einer Initiative an zu schliessen,die so wenig präzisiert ist,es kann peinlich enden,wenn man mit den Lemmingen rennt und enttäuscht wird,wenn die Katze aus dem Sack ist,ich kann hier nichts neues finden,immer nur die selben alten Floskeln!
Man muss wissen,wo es her kommen soll,hier hatte Macron den Auftrag,zunächst seine eigenen Hausaufgaben zu machen und die Bilanz,könnte deutlich besser aussehen!
Jetzt sollten mal die Vorschläge auf den Tisch,sonst wächst die Skepsis berechtigter weise!

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