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Manuela Schwesig Schwesig verbittet sich Kritik von SPD-Altvorderen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
29.09.2017, 07:07  |  4553   |   |   
Schwerin (dts Nachrichtenagentur) - SPD-Vizechefin Manuela Schwesig hat sich die Kritik von Altvorderen ihrer Partei an der Neuaufstellung der Sozialdemokraten verbeten: "Es kann nicht sein, dass einzelne Sozialdemokraten mit Beiträgen von außen jetzt schon wieder Zensuren verteilen", sagte Schwesig der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Alle in der SPD sollten den Verantwortlichen in der Parteiführung und neuen Fraktionsführung zunächst die Chance geben, die Partei nach einer schweren Wahlniederlage neu aufzustellen", forderte die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns. Zuvor hatten sich gleich drei Altvordere der SPD kritisch über Parteichef Martin Schulz und die Führungsmannschaft geäußert: Altkanzler Gerhard Schröder befand, man habe sich zu früh auf die Opposition festgelegt, der frühere Parteichef Franz Müntefering hätte Schulz lieber in der Doppelfunktion als Partei- und Fraktionschef gesehen und Klaus von Dohnanyi, einst Hamburger Bürgermeister und Bundesminister, unterstellte Schulz Unvermögen und forderte ihn zum Rücktritt auf.

Schwesig wies das scharf zurück. "Ich finde solche Ratschläge jetzt weder angebracht noch zielführend", sagte die frühere Bundesfamilienministerin. "Jede und jeder sollte sich selbstkritisch fragen, warum die SPD das vierte Mal in Folge eine Bundestagswahl verloren hat", appellierte Schwesig.

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Kommentare

Nichts genaues weiß man nicht.
Wenn man das Wahlergebnis insgesamt so interpretiert, dass Deutschland leicht nach rechts gerückt ist, heißt das auch, dass fanatische Linksextremisten wie die Küstenbarbie zu den Hauptverantwortlichen der SPD-Niederlage gehören.
Frau Schwesig ist ja gut...

Mich hat ja am Wahlabend ziemlich überrascht, wie schnell und gleichlautend die SPD-Führungsspitze nach Bekanntwerden der Hochrechnungen bekanntgegeben hat, dass die Partei auf Gespräche mit Merkel verzichten und in die Opposition gehen wolle.

Das lässt nur den Schluss zu, dass sich die Führungsgremien schon vorher darauf geeinigt haben, unterhalb eines bestimmten Schwellwerts (möglicherweise die 23% der letzten Bundestagswahl) sofort den Rückzug anzutreten.

Sie haben also nicht wirklich reagiert, sondern ein vorher verabredetes Skript abgespielt.

Wenn man sich so aufstellt, darf man auch nicht erwarten, dass Kritiker sich mehr Zeit nehmen, oder?
bei solchen Meckernden aus Pommern, ist das doch kein Wunder, erst mal bei sich selbst kritisch nachfragen, wer möchte den diese Liesel schon noch wählen ...
Die besten beiden Wörter sind neu aufzustellen ? Und was macht dann die Frau Nahles da ?
Was für ein Neuanfang mit den alten Köpfen Smile........

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