Alle heiß auf BITCOIN & Co! Die Welt im großen BITCOIN-Fieber! Betrug oder Zukunft?

30.09.2017, 00:41  |  5993   |   |   

Schon seit Monaten stehen sich Bitcoin-Enthusiasten und Bitcoin-Gegner unversöhnlich gegenüber. „Betrug“ schreien die einen – so zum Beispiel JP Morgan CEO Jamie Dimon – „die Zukunft“ die anderen. Jüngst brach die digitale Währung nach einem wochenlangen Höhenflug um ca. 30 % ein, unter anderem weil China angeblich ein Totalverbot erwägt; erholte sich dann aber wieder. Doch wie so oft im Leben ist das ganze Thema nicht schwarz oder weiß und die Wahrheit liegt in der Mitte. Fangen wir mal damit an, dass Bitcoin nicht die einzige Kryptowährung ist. Es gibt einige Hundert, 5 bis 10 davon sind wirklich relevant. Die zweitwichtigste und erfolgreichste Währung neben Bitcoin ist zum Beispiel ETHER.

Und dann ist die Bezeichnung „Währung“ bei den meisten dieser Kryptowährungen eigentlich zu kurz gegriffen. Der passendere Begriff wäre „Token“. Denn die meisten Kryptowährungen sind quasi Zwitter: Sie können sowohl als Währung benutzt werden, haben aber daneben auch einen echten, konkreten Nutzwert, nämlich als Authentifizierungseinheit bzw. Katalysator für Transaktionen auf der sogenannten Blockchain. So ist Ether zum Beispiel der Treibstoff für die Blockchain-Technologie Etherium. So neu ist das gar nicht. Denken Sie an eine der ersten Währungen der Welt: das Kamel. Ein Kamel wurde als Maßeinheit benutzt (eine Jungfrau soll laut dem Koran gut und gerne 100 Kamele wert sein), hatte aber ebenso einen Nutzwert (Milch und Fleischlieferant, Reittier etc.).

Dass die Blockchain-Technologie eine der wichtigste Innovationen ist, daran zweifelt niemand. Sie wird unser Leben und die Wirtschaft strukturell ebenso verändern wie das Internet. Ein Komplettverbot von Bitcoin oder anderen Währungen ist daher meines Erachtens nicht durchsetzbar. Wohl aber eine strenge Regulierung. Unsere Quellen in China sagen, dass die Turbokapitalisten im Kommunistengewand nicht im Geringsten ein Komplettverbot planen, sondern sich nur die Zeit nehmen wollen, um zu eruieren wie sie das Thema am besten regulieren und noch wichtiger: selbst am meisten davon profitieren können.

www.vorstandswoche.de

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