DAX-0,40 % EUR/USD-0,33 % Gold-0,43 % Öl (Brent)-0,62 %

DAX EZB am Donnerstag im Fokus – aber ein Vola-Garant für den DAX ist sie nicht…

Gastautor: Jens Klatt
20.10.2017, 13:06  |  2704   |   |   

Exklusive Online Premium Session am 21.10.2017 von 10 – 13 Uhr, nähere Infos unter http://bit.ly/2x4rGIw

 

(JK-Trading.com) – In der kommenden Woche dürften alle Augen mit Spannung auf die EZB gerichtet sein – aber ob diese für große Volatilität an den Aktienmärkten sorgen kann?

 

Ich denke, dass Skepsis hinsichtlich größerer Volatilität absolut angebracht ist, denn bereits in den letzten Tagen haben sich die Anzeichen verdichtet, dass die EZB bzw. Mario Draghi am kommenden Donnerstag verkünden wird, dass die EZB ab Januar 2018 für weitere neun Monate Anleihen im Gegenwert von 30 Mrd. Euro aufkaufen wird.

 

Die Reaktion des Marktes, sowohl im Euro, als auch im DAX fiel mehr als verhalten aus, wohl auch, weil solche Gerüchte vor der EZB-Sitzung in der jüngeren Vergangenheit zu häufig vorgekommen sind und der Markt hier gemeinhin auch wenig das Vertrauen verloren haben dürfte.

 

Dabei hätte der DAX einen externen Vola-Impulsgeber dringend nötig. Am Donnerstag sah es kurzzeitig danach aus, als käme mal etwas Bewegung in den Markt, doch der morgendliche, scharfe Rücksetzer wurde in den Folgestunden, auch durch erneute Gerüchte um baldige Steuersenkungen in den USA und neuer Allzeithochs im SPX500 und Dow Jones, wieder aufgeholt, Status Quo schaut es danach aus, als beschließt der DAX die Handelswoche oberhalb von 13.000 Punkten.

 

Derzeit scheint die Aktienmärkte tatsächlich wirklich nichts zu erschüttern. Aber Vorsicht ist angebracht: auch wenn eine stärkere Korrekturbewegung erst mit einem Bruch der 12.900er Marke auf den Weg gebracht werden dürfte, sorgt die Entwicklung im Euwax-Sentiment der Börse Stuttgart bereits jetzt bei mir für Stirnrunzeln. Die aktuelle Entwicklung mit der Stabilisierung im Bereich der Hochs und zeitgleichem Abbau des Netto-Short-Sentimentextrems erinnert in seiner Art und Weise an jene Entwicklung ab Mitte Mai und mahnt auf jeden Fall zur Vorsicht:

 

Quelle: Börse Stuttgart | Euwax

 

Aber nochmal: solange der deutsche Leitindex oberhalb von 12.900 Punkten handelt ist das technische Bild solide und neue Allzeithochs einzukalkulieren, Ziele auf der Oberseite um 13.100 und dann um 13.200 Punkte.

 

Ein Rutsch unter die 12.900er Marke aktivierte als erstes Korrekturziel die Region um die Juli-Hochs um 12.680/700 Punkte.

 

Chart erstellt mit Guidants

 

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Geschäftsführer von Jens Klatt Trading, exklusiv für JFD Brokers

 

Wertpapier
DAX


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel