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Katar Barley begrüßt neue Sexismus-Debatte

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
22.10.2017, 01:00  |  1092   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Familienministerin Katarina Barley hat die Debatte über Sexismus in der Gesellschaft begrüßt. "Sexismus ist Alltag, in der einen Branche mehr als in der anderen. Deshalb ist die Debatte, die durch #MeToo ausgelöst wurde, immens wichtig", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Andererseits finde ich es auch frustrierend, weil wir das Thema Sexismus immer wieder diskutieren und sich nicht viel ändert." Die Ministerin forderte härtere Gesetze. "Was körperliche Übergriffe angeht, wie Hand aufs Knie legen, sollten wir juristisch schärfer werden." Außerdem beklagte sie, dass das von der SPD geplante Gesetz gegen sexistische Werbung keine Mehrheit gefunden habe. Bei Sexismus gehe es nicht ums Flirten, sondern immer um Macht. Daher müsse sich das "Machtgefälle zwischen den Geschlechtern" in Deutschland ändern. "Das hat auch etwas mit fehlender Lohngerechtigkeit zu tun, mit dem Frauenanteil in den Parlamenten, mit einem Frauenanteil in Führungspositionen in Unternehmen", sagte Barley. "All das muss kommen, damit sich die gönnerhafte, anmaßende, abwertende, übergriffige Einstellung vieler Männern ändert." Die Ministerin kritisierte Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die "wenig aktiv für Frauen" mache. "Immer, wenn es darum geht, die 21 Prozent Lohnlücke zwischen Frauen und Männern auszugleichen oder eine starke Frauenquote einzuführen, ist sie leider nicht an der Seite der Frauen", so die Familienministerin. "Das macht es nicht unbedingt leichter für uns." Barley berichtete von eigenen negativen Erfahrungen. So gebe es bei offiziellen Fototerminen "schon den einen oder anderen, der bei der Umarmung oder wenn man eng beieinander steht, seine Hand mal länger auf der Taille lässt oder fester zugreift", so die Ministerin weiter. "Einen gab es, sehr viel älter als die meisten, der packte besonders fest zu. Wegen seines Alters habe ich das aber abgetan." Frauen stünden oft im inneren Konflikt, ob sie sich gegen Sexismus öffentlich wehren sollten. "Außenstehende wiederum denken manchmal, die spielt mit ihren körperlichen Reizen, die zieht sich schön an, die schminkt sich, um vorwärts zu kommen." So denke Barley morgens oft darüber nach, wie ihre Kleidung im Umfeld wahrgenommen werde. "Diese Gedanken ärgern mich. Aber trotzdem wird mein Aussehen und meine Kleidung oft hervorgehoben, ob jetzt von männlichen Kollegen oder den Medien."

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Kommentare

Noch was Frau Barley: Eine Frau wird ihre Kleidung auch kommentieren, aber nicht so,d ass sie das hören, sondern hint herum. Ich war lange genug abhängig beschäftigt und habe da viel mitbekommen! Am Schlimmsten sind Frauen. Die demontieren Kolleginnen aufgrund ihrer Titten oder Kleidung oder sonst was, was nicht ihren Vorstellungen entspricht! Da sind Männer völlig harmlos dagegen! Die lassen vielleicht mal einen Spruch los, aber akzeptieren den Gegenüber, wie er ist!
Meine Nichte hat schon erzählt, was ind en Schulen abläuft. Da laufen Mädchengangs rum und nehmen Schülerinnen aufs Korn, die ihnen nicht gefallen, weil sie zu üppig sind oder nicht zahlen. Denen vermöbeln sie gezielt ihre Brüste, bis diese grün und blau sind! Aber das läuft ja in der Politik unter Gewalt in der Statistik, wird ja eh nicht zur Kenntnis genommen. Lehrer, vor allem die -innen drehen sich um, um nichts sehen zu müssen und einschreiten zu müssen!! Das musste ich von meinen Kindern hören. Und die wählen AfD, auch eben weil sie auch feststellten, dass die ÜbeltäterInnen fast immer schwarze Haare haben und die Opfer deutlich weniger schwarze Haaare haben. Ich habe denen immer Gewaltlosigkeit gepredigt, aber sie konnten sehen, dass eben Gewalt mehr bringt und von der Verantwortlichen NICHT sanktioniert wird, sondern sogar toleriert wird.
Es sind genau die Frauen wie Barley, die dieses Klischee und die Tatsachen aufrecht erhalten, so wie sie sind. "Außenstehende wiederum denken manchmal, die spielt mit ihren körperlichen Reizen, die zieht sich schön an, die schminkt sich, um vorwärts zu kommen."
Das lese ich jetzt als Neid und Mißgunst. Am liebsten wäre ihr wohl, wenn sich alle unter einer Burka verkriechen müssten, dann würden ihr andere nicht mehr die Schau stehlen? Ich persönlich bevorzuge Frauen im beruflichen und als Geschäftspartner, die sich nicht von den Konventionen der Politik und Gesellschaft halten. Am unsympathischten sind mir die, die voll verschalt eher als Neutrum auftreten und jede Fraulichkeit vermissen lassen, und ebensowenig sind mir Männer sympathisch, die so geschleckt neutral sind, wie ein Altmaier, Rösler oder Lindner. Sind alle haben schwache Charakter und man kann sie nicht beim Wort nehmen!
Mich würde interessieren, wie die "Frauenquote" in ihrem Ministerium ist. Dann würde mich noch interessieren, wieviele masochistisch veranlagte Frauen es gäbe, die unter einer Raute politische Verantwortung übernehmen wollten.
So gebe es bei offiziellen Fototerminen "schon den einen oder anderen, der bei der Umarmung oder wenn man eng beieinander steht, seine Hand mal länger auf der Taille lässt oder fester zugreift" Gibt es da nicht einen Tipp der Kollegin Reeker mit dem einen Armlänge Abstand? Ich kenne Frauen, die suchen den körperlichen Kontakt und die legen einem schon mal den Arm um den Körper, und die haben auch nichts dagegen, wenn man das erwidert, und es gibt andere, die halten ihren Abstand, da wäre es verwegen, es nicht auch zu tun. Aber bei Politikern habe ich in letzter Zeit immer mehr den Verdacht, sie können weder Körpersprache lesen, noch Botschaften aus dem Volke verstehen! Wohl auch deswegen, weil sie selbst gar nicht die Reden schreiben, sondern das geschliffene Wort, das sie unter die Leute bringen von ihren Redenschreibern vorgesetzt bekommen und anscheinend auch gar nicht begreifen!
Der Frauenanteil bei Wohnungslosen und bei der Tafel muss endlich angeglichen werden. Auch wenn ich mir die Penner und Säufer anschaue, die jeden Tag zu dutzenden auf dem Parkplatz vor dem Lebensmittelmarkt rumlungern: fast 95% männlich. Frauen ruinieren Deutschland.

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