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Die ideale nebenberufliche Weiterbildung: Abendschule

Wer berufstätig ist, benötigt eine besondere Form der Weiterbildung. Abendschule und Fernakademien ermöglichen eine Fortbildung in der Freizeit, ohne die Berufstätigkeit wesentlich einzuschränken.

Wer sich bereits auf dem sogenannten zweiten Bildungsweg fortgebildet und abends die Schulbank gedrückt hat, weiß zu beurteilen, wie viel Kraft und Disziplin dazu gehört, auf diesem Weg einen Abschluss zu erreichen. Dennoch gibt es für Berufstätige nur wenige Möglichkeiten der Weiterbildung. Abendschule und Fernakademien sind die einzigen Weiterbildungsformen, die ausschließlich in der Freizeit stattfinden. Arbeitgeber wissen zwar in der Regel das Engagement ihrer Mitarbeiter in der Weiterbildung zu schätzen, sind aber nicht immer gerne bereit, dafür mehr Freizeit einzuräumen.

Die Abendschule ist eine Weiterbildungsform, die in der Regel von speziellen, öffentlichen Schulen oder den örtlichen Volkshochschulen angeboten wird, um auf diesem Weg versäumte Schulabschlüsse nachzuholen. Diese Schulform wird aber auch häufig für berufliche Fortbildungen gewählt. So finden Kurse der Meisterschulen oder Technikerschulen für Arbeitnehmer in den Abendstunden statt, die es sich nicht leisten können, für die Dauer eines Vollzeitkurses auf die Berufstätigkeit zu verzichten. Spezielle Ausbildungen der Berufsakademien werden aus demselben Grund alternativ in Abendschul-Form angeboten.

Sprachkurse, Computerkurse und andere Lehrgänge zur Vermittlung von Fähigkeiten, die auch beruflich genutzt werden, sind einfache Maßnahmen der Weiterbildung. Abendschule und Fernkurs sind auch hier bei Berufstätigen sehr beliebt. Während die schulische und berufsbezogene Weiterbildung in der Regel an fünf Abenden in der Woche stattfinden, beschränkt sich der Zeitaufwand für einen solchen Kurs auf einen Abend in der Woche.

Wer sich entschließt, einen Schulabschluss, ein Studium oder die Meister- oder Technikerschule in der besonderen Form der Abendschule zu besuchen, muss sich darüber im Klaren sein, dass darunter nicht nur die eigene Kraft leidet, sondern auch das Familienleben. Wer jeden Tag nach Feierabend noch drei bis vier Stunden in die Schule geht und am Wochenende Zeit zum Lernen benötigt, steht der Familie nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Man sollte daher immer den Erfolg vor Augen haben und bedenken, dass auch diese anstrengende Zeit ein Ende haben wird.