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Umschulung zum Altenpfleger - neue Berufsperspektive

Die Umschulung zum Altenpfleger kann dem Teilnehmer neue berufliche Perspektiven eröffnen. Diese Umschulung ist in einen theoretischen und in einen praktischen Teil unterteilt und dauert drei Jahre.

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Foto: © Rainer Sturm / http://www.pixelio.de

Eine Umschulung zum Altenpfleger wird häufig angefangen, wenn bereits eine berufliche Vorbildung und einige Jahre Berufserfahrung in einem anderen Bereich vorliegen. Die Umschulung kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen: Lange Arbeitslosigkeit, fehlende berufliche Perspektiven oder auch nur der Wunsch, diesen Beruf auszuüben. Der Beruf des Altenpflegers gilt in der Regel, durch die sich verändernde Altersstruktur in der Gesellschaft, als zukunftssicher. So wird stetig mehr Pflegepersonal in diesem Bereich benötigt.

Die Altenpflegerumschulung teilt sich dabei in zwei unterschiedliche Bereiche auf, in einen theoretischen Teil und einen praktischen Teil. Der theoretische Teil findet an einer speziellen Altenpflegeschule statt und der praktische Teil wird zumeist in einem Altenpflegeheim absolviert. Der Unterricht an einer Altenpflegeschule kann dabei an einigen Tagen in der Woche stattfinden oder aber dieser findet als Blockunterricht statt. Dabei beträgt der Unterricht an einer Altenpflegeschule in der Regel sieben bis acht Stunden pro Unterrichtstag. Die tägliche Arbeitszeit liegt im Durchschnitt bei acht Stunden. Um die Umschulung abzuschließen, muss der Umschüler am Ende der Ausbildungsdauer eine staatliche Prüfung zum Altenpfleger beziehungsweise zur Altenpflegerin absolvieren. So stellt dieser Beruf einen staatlich anerkannten Beruf dar. Die Regelungen zu dieser Ausbildung sind dabei in ganz Deutschland einheitlich geregelt.

Die Umschulung nimmt in der Regel drei Ausbildungsjahre in Anspruch. Zudem ist in einigen Fällen auch eine Verkürzung der Ausbildungsdauer auf zwei Jahre möglich. Diese richtet sich nach der Vorbildung und der beruflichen Erfahrung. Eine Verkürzung muss der Umschüler beantragen. Die Regelungen dazu befinden sich in Paragraph sieben des Altenpflegegesetzes. Vor der Umschulung als Altenpfleger kann der Schüler häufig auch öffentliche Mittel beantragen, um für die Zeit der Umschulung finanziell abgesichert zu sein. So fördert zum Beispiel die Agentur für Arbeit eine Umschulung bei Arbeitssuchenden. Aber auch in einigen anderen Fällen können diese Mittel bei der Agentur für Arbeit beantragt werden.