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Antivirus Freeware - kostenlose Antivirus-Software

Antivirus Freeware ist vereinfacht ausgedrückt eine vom Urheber zur kostenlosen Nutzung bereitgestellte Software zur Erkennung von Viren auf dem Computer. Sie soll Viren und andere Schädlinge erkennen und vernichten.

Freeware ist ein nicht eindeutiger Begriff für kostenlose Software. Je nach den vom Urheber angewandten Lizenzbedingungen kann sie völlig kostenlos, aber auch nur für den Privatanwender oder auch nur für bestimmte Zeit kostenlos sein. Als Privatanwender darf man in der Regel davon ausgehen, dass die Nutzung kostenlos ist. Man darf die Software natürlich nicht weitergeben oder gar verkaufen. Freeware ist oft auch nur eine Ergänzung für kostenpflichtige Programme. Von Freeware ist die Open Source Lizenz, die sogenannte GPL, zu unterscheiden. Software unter dieser Lizenz ist wirklich kostenlos und kann auch weitergegeben werden, aber immer nur zu denselben Bedingungen.

Zum Schutz des PCs vor Viren dient Antivirus Freeware. Zunächst gibt es Hersteller kommerzieller Virenschutz-Software, die eine einfache Version für Privatanwender kostenlos als Antivirus Freeware zur Verfügung stellen. Diese Software soll den Privatanwender mit dem Programm vertraut machen und ihm einen einfachen Schutz bieten. Für einen besseren Schutz muss er dann ein kostenpflichtiges Update vornehmen. Ebenso gibt es Hersteller, die Antivirus-Software für eine Testperiode, zum Beispiel 30 Tage, kostenlos zur Verfügung stellen. Solche Programme werden mit Zeitablauf unbrauchbar, wenn sie ebenfalls nicht in ein kostenpflichtiges Programm umgetauscht werden. Auch hier ist möglich, dass nicht alle Programmteile während der Testperiode zur Verfügung gestellt werden können.

Antivirus Freeware gibt es ebenfalls in verschiedenen Versionen. Als Scanner prüft sie ständig neue Dateien, zum Beispiel Downloads, auf für Viren charakteristische Programmteile. Erkannte befallene Dateien werden entweder nur zur manuellen Entscheidung angezeigt, in einen Quarantäne-Ordner verschoben oder gleich gelöscht. Solche Scanner können ständig im Hintergrund arbeiten oder bei Bedarf aufgerufen werden und prüfen dann den PC durch. Das Erkennen erfolgt über den Vergleich mit Charakteristika, die dem Virenscanner vom Hersteller zur Verfügung gestellt wird. Daher ist eine ständige Aktualisierung erforderlich. Auch Verfahren wie Heuristik oder die Sandbox werden eingesetzt.