Billig-Computer – für viele Arbeiten ausreichend

Billig-Computer gibt es gebraucht oder neu. Für einfache Anwendungen sind sie völlig ausreichend. Wer allerdings spezielle Anwendungen fährt, sollte sich anders entscheiden. Eine Aufrüstung lohnt sich meist nicht.

Billig-Computer sind so günstig, dass ein PC-Kauf am Preis allein eigentlich nicht scheitern sollte. Allerdings ist auf die Anwendung zu achten. Wer einen PC nur für das gelegentliche Schreiben eines Briefes oder von E-Mails benötigt, braucht weder eine teure Grafik noch eine große Festplatte. Ebenso benötigt man dann kein schnelles Netzwerk oder viele Schnittstellen. Wer sich mit einem solchen einfachen Gerät anfreunden kann, wird im Internet, im Elektronik–Fachhandel oder auch bei privat fündig. Man kann auch erst einmal beim Arbeitgeber nachfragen. Eventuell werden da alle 3 Jahre sämtliche PCs ersetzt, obwohl sie noch völlig in Ordnung sind. Der Verkauf an die Belegschaft ist da ein willkommenes Mittel, um die sonst fälligen Verschrottungskosten zu sparen. Und ein 3 Jahre alter PC ist für die oben beschriebene Anwendung völlig ausreichend. Ein gebrauchter Billig-Computer ist allerdings nur zu empfehlen, wenn man die Quelle kennt und keine oder nur eine geringe Bezahlung gefordert wird. Zwar gibt es auch im Handel gebrauchte Geräte. Sie werden meist als geprüft verkauft. Aber gerade diese Prüfung ist sehr kostenintensiv und führt dann dazu, dass der geforderte Preis nur wenig unter dem eines neuen PC liegt. In einem solchen Falle sollte man zum neuen PC greifen. Man hat da mehr Sicherheit und kann mit einer längeren Nutzung rechnen. Aufwändige Grafik, großer Bildschirm, große Festplatte und viele Schnittstellen – das sind die Komponenten, die einen PC teuer machen. Billig-Computer sind nicht so eingerichtet. Sie werden in der Regel auch ohne Wahlmöglichkeit verkauft. In den meisten Fällen dürfte das Aufrüsten, sofern es technisch überhaupt möglich ist, recht teuer werden. Wer deshalb damit rechnet, sollte sich keinen billigen PC zulegen, sondern einen preisgünstigen und aufrüstbaren PC wählen. Beim Billig-PC ist die Grafik on board; für eine separate Grafikkarte gibt es eventuell keinen Steckplatz. Die Festplatte gegen eine größere austauschen, das dürfte noch am ehesten möglich sein. Auch die Nachrüstung von Schnittstellen kann schnell an den fehlenden Steckplätzen scheitern.