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Der Bildbearbeitungsprogramm Test als Kaufhilfe

Die digitale Fotografie ist inzwischen Standard. Am Computer können die Bilder nachbearbeitet und verändert werden. Welche Software dafür besonders geeignet ist, zeigt ein Bildbearbeitungsprogramm Test.

bildbearbeitungsprogramm test
Foto: © Heike Irmen / http://www.pixelio.de

Bei den früheren Kleinbildkameras musste man misslungene Fotos aussortieren, da man sie kaum nachbearbeiten konnte. Durch die digitale Fotografie hat sich die Situation deutlich verändert. Mit etwas Geschick kann man am Computer aus den meisten auf den ersten Blick unbrauchbaren Aufnahmen ansehnliche Bilder erzielen. Mangelnde Bildschärfe oder Fehlbelichtungen stellen längst kein Problem mehr dar. Allerdings ist nicht jede Software gleichermaßen für größere Änderungen geeignet. Kleine Fehler kann man mit den meisten Programmen ausbügeln, bei aufwendigeren Nachbearbeitungen können sie aber schnell an ihre Grenze geraten. Daher sollte man nicht zur erstbesten Fotosoftware greifen, sondern sich vor dem Kauf über einen Bildbearbeitungsprogramm Test über das Angebot informieren. Er wird regelmäßig von Fotografie- oder Computermagazinen sowie entsprechenden Internetseiten durchgeführt. Darüber hinaus kann man sich auf Testbericht-Plattformen über die Erfahrungen anderer Verbraucher informieren.

Dabei ist es wichtig, sich im Vorfeld gut zu überlegen, wofür man die Software benötigt. In Testberichten werden auch Funktionen bewertet, die nicht unbedingt für alle Benutzer vonnöten sind. So kann man mit einigen Programmen seine Fotos mit entsprechenden Filtern in eine Zeichnung oder ein Aquarell verwandeln. Je mehr dieser Filter enthalten sind und je bessere Ergebnisse diese liefern, desto teurer ist in der Regel auch das Programm. Derartige Funktionen sind aber nicht notwendig, wenn man nur die Bildqualität aufbessern oder Fotos neu zuschneiden möchte. In diesem Fall ist eine einfachere Software mit grundlegenden Bearbeitungsmöglichkeiten vollkommen ausreichend. Daher sollte man bei jedem Test von Bildbearbeitungsprogrammen prüfen, an welche Zielgruppe sich dieser richtet und eventuell die Informationen herausfiltern, die für die eigenen Bedürfnisse tatsächlich relevant sind. Schließlich lohnt es sich nicht, viel Geld in eine professionelle Fotografiesoftware zu informieren, wenn ihre kreativen Gestaltungsmöglichkeiten überhaupt nicht genutzt werden.