Ein Funk-Handscanner kann äußerst vielfältig sein

Wer einen Funk-Handscanner besitzt, der kann damit diverse Frequenzen einstellen und abhören, die üblicherweise existieren. Nicht immer ist dies jedoch rechtlich unbedenklich und damit legal.

Gerade der Bereich der Kommunikationstechnik ist in den letzten Jahren immer weiter verbessert und verfeinert worden. So ist es mittlerweile auch mit kleinen Gerätschaften problemlos möglich, sich international zu verständigen. Mobilfunktelefone haben ebenso zu optimaleren Bedingungen geführt wie das Internet, Funkgeräte und andere technische Errungenschaften. Nicht immer dienen diese Gerätschaften ausschließlich der privaten Kommunikation, vielmehr sind sie notwendig, um in manchen Berufen ein reibungsloses Arbeiten zu ermöglichen. So kann man z. B. mit einem modernen Funk-Handscanner verschiedene Kanäle abhören, die durch die entsprechenden Frequenzen vorliegen.

Ein Funk-Handscanner ist vergleichbar mit einem allumfassenden Radiogerät, ermöglicht er doch das Mithören von Kommunikationseinheiten auf den jeweiligen Frequenzbereichen. Gerade bei Berufen, die sich im Rettungsdienst vereinen, sind derartige Zusammenflüsse von unterschiedlichen Einheiten auf ein einziges Gerät äußerst nützlich und hilfreich, um den aktuellen Auftrag durchführen zu können. Alle Behörden und viele Rettungsdienste verfügen über ihre ganz speziellen Funkfrequenzen, die einzig und allein für dienstliche Belange angelegt sind und verwendet werden dürfen. Ein Funk-Handscanner ermöglicht das Mithören auf diversen Kanälen, sofern man in der Lage ist, die jeweilige Frequenz individuell einzustellen.

Im Gegensatz zu einem Funksprechgerät eignet sich der Funkscanner lediglich für ein kommentarloses Mithören. Eine aktive Teilnahme am Funkverkehr ist mittels Scanner nicht möglich. Viele Funkscanner sind frei verkäuflich und dienen in erster Linie auch nicht dem Mithören von dienstlichen bzw. behördlichen Funksprüchen, sondern können als international einsetzbares Radio verwendet werden. Somit sind auch weit entfernte Gebiete aufspürbar und abhörbar. Das aktive und vorsätzliche Mithören von behördlichem Funkverkehr kann rechtlich äußerst bedenklich und damit illegal sein. Wer sich dabei erwischen lässt, muss nicht nur mit der Beschlagnahme des jeweiligen Funkscanners, sondern auch mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.