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Ein Philips Plasma im Vergleich

Philips Plasma Flachbildschirme zeichnen sich besonders durch hohen Kontrast und große Bildschirmdiagonale aus. Ein Vergleich zu anderen Bildschirmtechnologien lohnt sich in Bezug auf Größe, Preis und Auflösung.

Plasmabildschirme sind Flachbildschirme, die mit Edelgasgemischen aus Neon und Xenon funktionieren. Zum Teil wir dem Gasgemisch auch zusätzlich Helium beigefügt. Jeder Bildpunkt, auch Pixel genannt, setzt sich aus drei Kammern zusammen, die in den Grundfarben Rot, Blau und Grün leuchten. Durch die Mischung dieser drei Grundfarben können sämtliche andere Farben erzeugt werden. Die Gasgemische werden in den Kammern in kurzen Intervallen gezündet, um zu leuchten. Je heller das Bild ist, umso länger dauert eine Zündung. Angeboten werden Plasmabildschirme als Flachbildschirme ab einer Bilddiagonale von 37 Zoll (93,98 Zentimeter). Diese Bildschirme zeichnen sich insbesondere durch ihren hohen Kontrast und ihre Größe aus. Der mögliche Kontrast beim Plasma-Bildschirm beträgt heute bis zu 500.000:1. Das ist herausragend gegenüber den gängigen LCD-Monitoren, bei denen der Kontrast bis zu 15:000:1 beträgt. Preislich interessant gegenüber LCD-Monitoren sind vor allem Plasmabildschirme ab 42 Zoll, da LCD-Monitore ab dieser Größe sehr teuer werden.

Die niederländische Firma Philips brachte im Jahr 1998 ihren ersten Philips-Flat-TV mit Plasmabildschirm auf den Markt. Als Beispiel für ein Plasma Gerät sei hier der WXGA Philips Plasma Monitor genannt. Mit einer Größe von 50 Zoll, das bedeutet eine Bildschirmdiagonale von 127 cm, eignet sich dieses Gerät insbesondere für den Einsatz in öffentlichen Gebäuden. Mit einer Helligkeit von 1.000 cd/m² und einem normalen Kontrast von 8.000:1 kann der Monitor unproblematisch zum Beispiel auch in Räumen mit schlechter oder nicht steuerbarer Beleuchtung eingesetzt werden. Die Auflösung bei diesem Philips Plasma Gerät beträgt bis zu 1366 x 768 Pixel. Damit ist das Gerät „HD ready“, das heißt es erfüllt die Standardanforderungen für hochauflösendes Fernsehen.

Wie schon gesagt, ist in dieser Zollgröße ein LCD-Monitor keine ernst zu nehmende Konkurrenz für das Philips Plasma Gerät. Es gibt jedoch noch andere Technologien, mit denen sich Vergleiche lohnen. So wäre die Projektion mittels Laser oder Normallicht eine Möglichkeit, allerdings fällt hier der Kontrast häufig geringer aus. Interessanter sind da noch die LED-Geräte. Hier wird für jeden Bildpunkt eine eigene Leuchtdiode eingesetzt. Der entscheidende Vorteil ist, dass sich diese Geräte beliebig vergrößern lassen.

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