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Festplattenrekorder – der Videorekorder hat ausgedient

Der Festplattenrekorder ist die technische Weiterentwicklung des Videorekorders. Auch hier werden Daten aufgenommen, wobei zeitversetztes Fernsehen möglich ist sowie eine Unterbrechung der Sendung ohne Verluste.

festplattenrekorder
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Der Festplattenrekorder hat grundsätzlich eine ähnliche Funktionsweise wie der gute alte Videorekorder, allerdings bietet er im Hinblick auf Speicherkapazitäten schon deutliche Vorteile. Mit dem Festplattenrekorder werden auch Daten gespeichert, die anschließend oder während der Aufzeichnung anderer Sendungen abgespielt werden. Allerdings dient als Speichermedium nicht mehr die Videokassette mit ihrer begrenzen Kapazität, sondern zum Beispiel eine eingebaute Festplatte sowie andere Speichermedien. Verfügt der Festplattenrekorder zusätzlich über eine Ausstattung mit einem DVD-Brenner, können die Daten, die mit dem Festplattenrekorder gespeichert wurden, nun natürlich auch auf DVDs gebrannt werden, ohne dass hier Qualitätsverluste zu verzeichnen sind. Genau diese Problematik war es auch bei den Videokassetten, wenn von einem zum anderen Medium übertragen wurde.

Der Festplattenrekorder stellt beim zeitversetzten Fernsehen, gern auch mit individuellen Pausen, eine beliebte Variante dar und durch die sogenannte elektronische Programmzeitschrift lassen sich mit dem Festplattenrekorder die Aufnahmen wirklich exakt zum gewünschten Zeitpunkt erzielen. Hochwertige Varianten des Festplattenrekorders verfügen über einen Schacht, in den Speicherkarten eingesteckt werden können oder aber es ist ein USB-Anschluss vorhanden. Beide ermöglichen eine Wiedergabe von Bildern oder Audiodateien, wie beispielsweise Filmen. Der Festplattenrekorder kann hinsichtlich der Aufzeichnungskapazität den Videorekorder spielend übertrumpfen, denn während der veraltete Videorekorder eine maximale Aufnahmezeit von 240 Minuten gewährleistet, was die längste Laufzeit einer herkömmlichen Videokassette darstellt, kann der Festplattenrekorder mit Aufzeichnungskapazitäten von einigen hundert Stunden aufwarten. Hier erfährt er seine Beschränkung allenfalls in der Festplattenkapazität der Festplatte. Auch die Komprimierungsrate des jeweiligen Films bestimmt die Menge der Daten, die gespeichert werden können. Eine hohe Komprimierung beeinflusst allerdings auch die Bildqualität in nicht unerheblicher Weise und so ist auch hier etwas weniger manchmal mehr. Zusätzlich ergeben sich die Aufnahmekapazitäten aus der Aufzeichnungsart. Auch die Umwandlung von analogen Signalen in digitale mindert die Aufnahmekapazität, was sich allerdings im privaten Bereich bei durchschnittlicher Nutzung des Festplattenrekorders kaum bemerkbar macht.