Gott sei Dank gibt es den Pufferspeicher bei Computern

Den Begriff Pufferspeicher hört man vor allem im Bereich Elektronik und Computertechnik immer wieder einmal. Es handelt sich hierbei um eine Art Zwischenspeicher für Daten, jedoch nicht um einen fixen Speicher.

Wie so oft, in der Internet- und Computerbranche, kommt auch der Name des Pufferspeichers aus dem Englischen. Buffer heißt übersetzt Puffer. In der Telekommunikations- und Informatikbranche braucht man die Pufferspeicher für die Zwischenspeicherung von Daten. Als Ottonormalverbraucher kennt man diese Speicherart als kurzfristige flüchtige Speicherform seiner Daten, bevor man diese aktiv auf einem anderen Speichermedium absichert. Resistente Speichermedien wären zum Beispiel die Festplatte auf einem Computer, eine Diskette oder CD und DVD. Disketten finden heute im Alltag kaum noch Verwendung, da diese im Vergleich zu CDs sehr wenig Speicherplatz bieten und technisch gesehen längst überholt sind.

Weiter gibt es die Möglichkeit der Datenspeicherung auf Memory Cards, wie wir sie von Digitalkameras kennen oder auf USB-Sticks. Diese sind besonders beliebt, da sie ganz einfach zu transportieren sind, reichlich Speicherplatz bieten und leicht weitergegeben werden können. Der Pufferspeicher dient also vor allem der Zwischensicherung unserer Daten und Dokumente, bis wir diese durch Abspeichern sichern.

Er ist eine Art Sicherungsmodus für Systemausfälle, damit wichtige Dokumente nicht gleich verloren gehen. Vergisst man allerdings das Abspeichern und schließt Dokumente absichtlich, gehen die Daten auch im Pufferspeicher verloren und sind nicht mehr wieder herstellbar. Zumindest nicht für einen Laien. Diese Art von Zwischenabsicherung nennt man in der Fachsprache auch Cache oder Cache-Speicher. Die Wirkung dieses Speichers bemerkt man beispielsweise auch in der Verwendung von Internetseiten. Ruft man eine bestimmte Website das erste Mal auf, kann dies mitunter eine bestimmte Zeit lang dauern, bis sich die Seite vollständig mit sämtlichen Bildern und Inhalten auf dem Computerbildschirm aufgebaut hat. Versucht man die gleiche Webadresse später ein erneutes Mal auf seinem Computer zu laden, so geschieht dies in einem merklich kürzeren Zeitaufwand. Der Datenweg, die Bilddateien und Strukturen werden in dem Cache-Speicher des Computers zwischengelagert und der PC greift direkt auf diesen Speicher beim erneuten Laden zu. Dies ist der Grund, weshalb der Aufbau der Seite viel schneller vonstatten geht. Wird der Cachespeicher gelöscht, damit auf dem Computer wieder mehr Volumen vorhanden ist, beginnt der Prozess wieder von vorne. Es ist so, als hätte man die Internetseite noch nie aufgerufen.

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