Kein Unternehmen ohne Warenwirtschaftssoftware

Warenwirtschaftssoftware kommt inzwischen in allen Arten von Unternehmen zum Einsatz. Ob Ein-Mann-Kleinstunternehmen oder großer Konzern - für jeden gibt es das richtige Softwarepaket.

Wir leben in einer Zeit, in der sich die weltweite Konjunktur, allen Krisen zum Trotz, rasend schnell entwickelt. So gab es in den letzten Jahrzehnten keine Kriege mit hoher Wertvernichtung. Stattdessen hat sich die freie Wirtschaft über den Großteil der Welt verbreitet, sodass mittlere und kleine Unternehmen inzwischen eine große Rolle auf dem Markt spielen.

Um auf Dauer effizient Geld zu verdienen, braucht man vor allem eins: Kontrolle und Überblick. Weil das Koordinieren von Einnahmen und Ausgaben sowie deren Aufbereitung mit hohem Rechenaufwand verbunden ist, eignen sich Computer für diese Aufgabe am besten. Die Programme, die dabei zum Einsatz kommen, heißen Warenwirtschaftssoftware beziehungsweise Warenwirtschaftssysteme, wie es eigentlich heißen sollte.

Warenwirtschaftssoftware ist inzwischen zu einem regelrechten Marktsegment herangewachsen und wird von vielen Unternehmen entwickelt, sodass eine unüberschaubare Fülle an unterschiedlichen Programmen auf dem Markt ist. Sie sind mehr oder weniger leistungsfähig, decken die gesamte Preisspanne von kostenlos bis sehr teuer ab und werden oft in angepassten Versionen für verschiedene Wirtschaftszweige angeboten.

Eine Warenwirtschaftssoftware soll die Waren- und Geldströme eines Unternehmens in einem Modell darstellen, analysieren und aktiv die Disposition und Logistik optimieren - soweit die Definition. Tatsächlich können die neuen Programme die Unternehmensbilanz erheblich verbessern. So werden zum Beispiel fällige Rechnungen automatisch ausgedruckt, verschickt und das ankommende Geld als Gewinn verzeichnet. Im Falle von Zahlungsverzug werden die Aufträge online an das jeweilige Inkassobüro verschickt. Tausende solcher verknüpfter Features sind in der Lage, den Arbeitsalltag in der Firma erheblich zu erleichtern.

Für sehr kleine Unternehmen empfiehlt sich die sogenannte Open-Source-Software. Sie ist sicher, kostenlos und wird ständig aktualisiert. Dass manche Features von kommerziellen Programmen nicht so weit ausgebaut sind, wie man das von Lexware und Co. kennt, ist eine traurige, aber wahre Tatsache.