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Mit IDE Festplatten richtig umgehen

In neueren Computern werden IDE Festplatten nur noch selten installiert, in alten Geräten sind sie dafür sehr häufig zu finden. Sie haben nur eine geringe Speicherkapazität und sind nicht für den Dauerbetrieb geeignet.

Bei älteren Computern gehörten IDE Festplatten zur Standardausstattung sind inzwischen aber eher selten zu finden. Das liegt vor allem an ihrer begrenzten Speicherkapazität. Maximal 508 Megabyte sind bei derartigen Festplatten möglich, was für frühere Anwendungen sicher ausreichend war, den heutigen Nutzerbedürfnissen aber nicht mehr entspricht. Schließlich hat sich die Software in den letzten Jahren kontinuierlich weiter entwickelt. Immer wieder kommen neue, leistungsfähige Programme auf den Markt, die dem Nutzer vielfältige Möglichkeiten bieten. Vor allem im Multimedia-Bereich hat sich einiges getan. Je umfangreicher die moderne Software ist, desto mehr Speicherplatz benötigt sie allerdings auch. Daher können IDE Festplatten auf Dauer nicht mit den Entwicklungen des Computermarkts mithalten. Für reine Arbeitsrechner sind sie aber nach wie vor geeignet, da hier eine große Speicherkapazität nicht unbedingt notwendig ist. Außerdem werden sie häufig in Servern eingesetzt, da hier mehrere Platten miteinander kombiniert werden können.

Allerdings ist auch dabei Vorsicht geboten. Viele Computer, vor allem aber Server werden heutzutage rund um die Uhr betrieben, da man pausenlos Zugriff darauf haben sollte. Dafür sind IDE Festplatten in der Regel aber gar nicht ausgerichtet. Länger insgesamt als 300 – 350 Stunden im Monat sollte man diese Speichermedien eigentlich nicht nutzen. Ansonsten besteht ein erhöhtes Risiko für Defekte, die vor allem durch Überhitzungen entstehen können. Selbst wenn es nicht dazu kommt, verkürzt der Dauerbetrieb die Lebensdauer beträchtlich. Daher weicht diese oft deutlich von den Angaben des Herstellers ab, da dieser bei der Berechnung ebenfalls nicht von einem dauerhaften Einsatz ausgeht. Wer seinen Server nicht jeden Tag für mehrere Stunden ausschalten möchte, sollte daher ausschließlich zu IDE Festplatten greifen, die explizit für den pausenlosen Betrieb ausgerichtet sind oder auf andere Standards ausweichen, was allerdings mit höheren Anschaffungskosten verbunden ist.