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Monitore: Der Röhrenmonitor wird durch TFT ersetzt

Als Zubehör zum Computer sind heute die Entwicklungen der Monitore so rasant vorangeschritten, dass der Röhrenmonitor in diesem Bereich nur noch sehr selten anzutreffen ist und durch Flachbildschirme abgelöst wurde.

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Foto: © Evoline / http://www.pixelio.de

Monitore für den Anschluss an den Computer basieren auf ähnlichen technischen Voraussetzungen aufwarten wie Bildschirme für die Darstellung der Fernseh- und auch Videobilder, sind hier Unterschiede in der Normung zu finden. Der Röhrenmonitor war hier lange Zeit im Einsatz und der ist inzwischen dank neuer Technologien nur noch vereinzelt am Computer zu finden. Beim Röhrenmonitor unterscheiden sich die Computermonitore von den Fernsehgeräten dadurch, dass verschiedene Leuchtstoffe zum Einsatz gelangen, was Unterschiede im darstellbaren Farbraum mit sich bringt. Auch die Normung bei Röhrenmonitor ist im Vergleich zum Fernsehgerät eine andere, was bei den veralteten Röhrengeräten ein YUV-Farbmodell für den Fernseher und einen RGB-Farbraum für die Monitore am Computer mit sich brachte. Diese Geräte werden nun immer mehr durch die Flüssigkristallbildschirme verdrängt, die beim Computermonitor für ein Pixelseitenverhältnis im Maßstab 1:1 sorgen. Beim SDTV-Bildschirm sind die Pixel hingegen rechteckig ausgerichtet, damit das Bildseitenverhältnis 2:3 erzielt werden kann. Mit 1920 mal 1080 Pixel in Rechteckform wird ein HDTV-Bildseitenverhältnis von 16:9 erzielt, während der sogenannte WUXGA-Monitor ein Verhältnis von 1920 x 1200 Pixel aufweist, damit ein Bildseitenverhältnis von 16:10 erzielt.

Der TFT-Monitor am Computer ist nicht nur eine Frage des guten Geschmacks, sondern auch der Kompatibilität sowie der Bildqualität. Während die DVI eine analoge Schnittstelle darstellt, wird sie auch als D-Sub bezeichnet. Die Verarbeitung der Grafikdaten wird hier im PC in digitaler Weise erreicht. Die Umwandlung der analogen Signale wird hier aus den Daten innerhalb der Grafikkarte erzielt und so benötigt der TFT-Monitor digitale Signale, um Bilder darstellen zu können. Wenn der TFT-Monitor nun über den VGA-Anschluss betrieben werden soll, ist im Monitor ein Bauteil, nämlich der Analog-Digital-Wandler, erforderlich, damit diese analogen Signale wieder umgewandelt werden können. Diese erforderliche Umwandlung verbessert allerdings die Bildqualität nicht wirklich und so sind leichte Unschärfen im Bild und teilweise auch Flimmern unerwünschte Nebeneffekte bei der Nutzung des Wandlers. Sinnvoll bei TFT-Bildschirmen ist die Kombination von Grafikkarten, die über einen DVI-Ausgang verfügt und Monitore, die wiederum mit DVI-Eingang ausgestattet sind.