checkAd

NAS: unkomplizierte Datenspeicher für Computernetze

„NAS“ steht für „Network Attached Storage“ und damit für relativ einfach zu installierende und verwaltende Zusatzspeicher für Computernetzwerke: Große Mengen an Daten können auf diesem Massenspeicher, der an ein vorhandenes Unternehmensnetzwerk angeschlossen wird, schnell und problemlos abgelegt werden. Diese zentrale Art der Speicherung von Daten, die den Computernutzern im Netzwerk zur Verfügung stehen sollen, minimiert den Aufwand von Administratoren: NAS-Systeme sind daher auch für kleinere Unternehmen mit geringem IT-Budget gut geeignet. Sie können allerdings das Unternehmensnetzwerk mit Datenverkehr belasten, weil sie immer wieder auf das Netzwerk zurückgreifen müssen.

Was kann NAS?

Bereits 1999 prophezeite eine von der International Data Corporation durchgeführte Studie NAS-Speichersystemen eine rasante Verbreitung. Tatsächlich sind diese Systeme heute beliebte Alternative zu anderen Speicherkonzepten. Sie ermöglichen einerseits gleichzeitigen Zugriff auf eine Datei durch mehrere Programme, andererseits geben Kostengründe den Ausschlag, sich für NAS-Systeme zu entscheiden. NAS-Systeme sind relativ unkompliziert, deren Wartung wie zum Bespiel die Datenrettung erfordert an dieser Stelle aber gewisse Fachkenntnisse. Grundsätzlich unterscheidet man bei den NAS-Speichern zwischen Standard-PCs, die für die ans Netzwerk angeschlossene Speicherung verwendet werden, und speziellen NAS-Systemen, die extra für ihre Aufgabe konzipiert wurden. NAS-Systeme können Speicherung auf eigenen Festplatten anbieten, aber auch — je nach Variante des Systems — als zentrale Controller dienen, mit deren Hilfe Speicherung beispielsweise in Speichernetzwerken (Storage Area Network) zentral verwaltet wird. Speicherplatz ist bei NAS-Systemen zumeist ausreichend vorhanden, die Größe dieses Platzes sollte den Anforderungen des jeweiligen Unternehmens angepasst werden. Sie reicht von mehreren Hundert Gigabyte bis zu mehreren Terabyte.

Beratung kann hilfreich sein

Die für eigene Zwecke richtige Speicherlösung auszuwählen, ist nicht immer ganz einfach. Bestenfalls lässt man sich — falls keine eigene IT-Abteilung diese Aufgabe übernimmt — von kompetenten Fachleuten beraten. Die gehen auf die individuellen Anforderungen ihrer Kunden ein und konzipieren passende Speichersysteme. „Network Attached Storage“ spielt dabei nicht selten eine Rolle.