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Offen wie ein Scheunentor - Wie Hacker ein WLAN knacken

Drahtlose Netzwerke heißen WLAN. Knacken Hacker das Passwort eines WLANs, können sie auf Kosten des Besitzers großen Schaden anrichten. Daher sollte man einige wichtige Regeln beim Einrichten eines WLANs beachten.

wlan knacken
Foto: © fielperson / http://www.pixelio.de

WLAN ist eine praktische Sache. Man kann das Internet im ganzen Haus verteilen und auf der Couch kabellos am Laptop surfen. Es ist schnell, flexibel und strahlungsarm, hat aber einen gravierenden Nachteil. Während beim kabelgebundenen Netzwerk jeder potentielle Angreifer direkt „am Draht hängen“ muss, reicht es bei WLAN, in Reichweite zu sein. Dadurch hat man noch lange keinen Zugriff auf die fremde Internetverbindung oder verschickte Daten. Es sei denn das Netzwerk ist nicht durch ein Kennwort geschützt. Bei einem offenen – also ungeschütztem Netzwerk ist der Betreiber dafür verantwortlich, was die Eindringlinge am jeweiligen Anschluss machen. Es ist nicht einmal illegal, sich in einem ungeschützten Netzwerk einzuloggen.

Hat der Betreiber hingegen ein Passwort festgelegt, sieht die rechtliche Seite bereits anders aus, weil jeder Hacker, beim WLAN Knacken, Einbruch begeht. Wegen der schlechten Beweisbarkeit und teilweisen Einfachheit schreckt das nur wenige ab. Es hat sich eine regelrechte [url=http://www.wallstreet-online.de/community/]Community[/url] um das „Knacken“ fremder WLANs gebildet – die „Wardriver“.

Für einen WLAN-Hacker gibt es zwei Arten von Verschlüsselungen: Die WEP-Verschlüsselung ist am weitesten verbreitet, inzwischen jedoch in wenigen Minuten durchbrochen. Bei der WPA- oder WPA2-Verschlüsselung hängt der Zeitaufwand vom gewählten Passwort ab und beträgt meist mehrere Stunden.

Um eine WEP-Verschlüsselung zu brechen, benutzen die Bösewichte eine „normale“ WLAN-Karte und versetzen sie mit speziellen Programmen in den Monitor-Modus. In diesem Betriebszustand gibt die WLAN-Karte nicht nur jene Pakete an das System weiter, die an die eigene IP-Adresse gerichtet sind, sondern schickt alles, was in der Luft ist, an ein Protokollier-Programm. Jetzt muss man nur noch warten, bis genug Datenverkehr eines bestimmten Netzes eingefangen ist und kann Passwort des WLAN knacken mit verschiedenen Programmen, wie „Aircrack-ng“ aus den Daten herauskristallisieren. Dafür nutzt die Software eine Schwäche in der Verschlüsselung.

Bei der WPA-Verschlüsselung ist das schon schwieriger. Hier muss man den sogenannten „Handshake“ abfangen, wenn sich ein Nutzer in das Netzwerk einloggt. Dann versucht der Angreifer das Passwort, mit dem der Handshake gesendet wurde, zu erraten. Dies geschieht mit Hilfe von Programmen, die Wörterlisten ausprobieren, oder stur alle möglichen Buchstabenkombinationen durchprobieren.