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Toner - Laserdrucker brauchen ihn als Druckerschwärze

Was ist Toner? Laserdrucker benutzen ihn, aber wie? Was ist im Umgang mit Toner zu beachten? Was sind seine Vorteile gegenüber der Tinte von Tintenstrahlern?

toner laserdrucker
Foto: © brit / http://www.pixelio.de

Jeder Drucker braucht in irgendeiner Form Farbe. Sei es als Tinte, Farbstreifen oder eben Toner. Bei den meisten Druckern ist das Prinzip nach dem sie arbeiten denkbar einfach. So spritzt der Tintenstrahldrucker seine Tinte mit vielen kleinen Düsen an die jeweiligen Stellen des Papiers. Der Nadeldrucker schlägt mit seinen Nadeln einen Farbstreifen auf das Papier, sodass es sich an den jeweiligen Stellen schwärzt. Der Laserdrucker hingegen ist da schon anspruchsvoller.

Zunächst wird eine Walze zeilenweise von einem Laser angeleuchtet und dabei elektrostatisch aufgeladen. Sei ist genau an den Stellen geladen, an denen sie später den Toner an das Papier abgeben soll. Dann wird sie mit einer hauchdünnen Schicht des schwarzen oder bei Farbdruckern auch farbigen Pulvers bedeckt. Es bleibt genau an den Stellen haften, an denen der Laser die Walze aufgeladen hat. Als nächsten Schritt fährt ein Blatt Papier unter der Walze hindurch, entlädt sie und nimmt den pulverförmigen Toner auf um im nächsten Moment zwischen zwei sehr heißen Fixierwalzen hindurchzufahren, sodass der Toner mit dem Papier verschmilzt.

Weil die Technik so aufwändig ist, sind Toner, Laserdrucker und andere Verschleißteile in der Anschaffung relativ teuer. Im Gegenzug kann man dann zu einem Bruchteil der laufenden Kosten, die bei anderen Druckertypen entstehen, drucken. Eine Kartusche für ungefähr hundert Euro reicht für mehrere tausend Seiten.

Der Stoff, an den die höchsten Anforderungen aus dem Bereich Drucken gestellt werden, ist eben Toner. Laserdrucker können nur mit einer Bestimmten Zusammensetzung und festgelegten Eigenschaften arbeiten. So muss die Druckerschwärze tief und widerstandsfähig sein. Das Pulver darf keine Feuchtigkeit aufnehmen und muss auf vielen Materialien, wie Papier, Folie, Glanzpapier und Pergament, aber nicht auf den Walzen des Druckers, haften. Das Druckergebnis darf keine Graduierung aufweisen, oder Toner verlieren und damit Schmutz verursachen. Gleichzeitig soll beim Verschmelzen möglichst wenig giftiges Ozon entstehen, geschweige denn unangenehmer Geruch.

Das Produkt selbst hat sehr hohe Schmutzwirkung, weshalb man es in Kartuschen verkauft und geschlossen handhabt. Außerdem ist der Staub giftig und enthält krebserregende Stoffe, sodass man ihn unter keinen Umständen inhalieren sollte. Beim normalen Betrieb gelangt er aber nicht aus dem Drucker heraus. Alte Tonerkartuschen sollte man wegen der umweltschädlichen Rückstände nicht im Hausmüll entsorgen.